Instrument Meteorological Conditions

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Instrument Meteorological Conditions (IMC) sind Flugwetter­bedingungen, die das Fliegen nach Instrumenten und damit auch nach den Regeln für den Instrumentenflug (Instrument Flight Rules, IFR) erforderlich machen. Grundsätzlich müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein um einen Flug in IMC sicher durchführen zu können:

Ist mindestens eine der drei Voraussetzungen nicht der gegeben, kann ein Wetterwechsel von Visual Meteorological Conditions (VMC), bei denen Fliegen nach Sichtflugregeln möglich ist, hin zu Instrumentenbedingungen eine unsichere Situation auslösen. Zudem ist dann das Einfliegen in IMC rechtswidrig. Unbeabsichtigtes oder leichtsinniges Einfliegen in IMC ist eine Ursache für schwere Unfälle in der Allgemeinen Luftfahrt. Das Weiterfliegen in Bedingungen des IMC[1] insbesondere fehlende Sicht auf den Horizont führt bei reinen VFR-Fliegern zu Desorientierung über Fluglage und Höhe, was zu falschen Steuereingaben und dann zu Kontrollverlust oder Kollision mit der Oberfläche führen kann, letzteres in der Fliegersprache als Controlled flight into terrain (CFIT) bezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Vielleicht geht es doch gut" - Einflug in IMC. In: Flugunfalluntersuchungsstelle beim Luftfahrt-Bundesamt (Hrsg.): Flugunfallinformation (= Flugunfallinformation). Braunschweig September 1984 (bfu-web.de [PDF; abgerufen am 15. April 2020]).