International Sociological Association

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die International Sociological Association (ISA) ist eine Gesellschaft, deren Aufgabe es ist, wissenschaftliche Ziele im Feld der Soziologie und der Sozialwissenschaften zu verfolgen. Sie wurde 1949 auf Anregung der UNESCO gegründet. Ihre Mitglieder kommen aus über 100 Ländern.

Ziele und Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Aufgabe ist es, "to represent sociologists everywhere, regardless of their school of thought, scientific approaches or ideological opinion, and to advance sociological knowledge throughout the world". Sie gibt die Fachzeitschriften International Sociology (2009 im 24. Jahrgang) und Current Sociology heraus.

Die ISA ist Mitglied des International Social Science Council mit dem Status einer NGO (Non-Governmental Organization), ist der UNESCO assoziiert und hat Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.

Präsident (2018–2022) ist der Soziologe Sari Hanafi (Amerikanische Universität Beirut, Libanon).[1][2]

Die ISA veranstaltet alle vier Jahre einen soziologischen Weltkongress, der letzte fand vom 15. bis 21. Juli 2018 unter dem Titel Power, Violence and Justice: Reflections, Responses and Responsibilities in Toronto statt.[3]

Präsidenten der ISA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jennifer Platt: History of ISA: 1948-1997, University of Sussex, 1998.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ISA, Executive Committee 2018-2022.
  2. Sari Hanafi, Professor of Sociology and chair of the department of sociology, anthropology and media studies at the American University of Beirut.
  3. XIX. ISA World Congress of Sociology