Internationaler Stil (Bronzezeit)

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Als der Internationale Stil wird von einigen Wissenschaftlern der Stil von Luxusgütern (vor allem aus Elfenbein, Fayence oder Metall) der späten Bronzezeit im östlichen Mittelmeer­raum bezeichnet. Er blühte vor allem im 14. und 13. vorchristlichen Jahrhundert.

Der Begriff ist umstritten und wird nicht von allen Archäologen und Kunsthistorikern akzeptiert. Er wurde von dem Ägyptologen William Stevenson Smith[1] in den 1960er Jahren eingeführt. Typisch für diesen Stil sind eine Mischung ägyptischer, mesopotamischer und minoisch-mykenischer Stilelemente. Die Produktionszentren des Stiles sind vor allem in der Levante zu suchen (Ugarit).

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. William Stevenson Smith: Interconnections in the Ancient Near East, New Haven: Yale University Press, 1965