Internationales Skatgericht

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Das Internationale Skatgericht ist das höchste Entscheidungsgremium im Skatsport. Es wacht über die Einhaltung der internationalen Skatordnung, die Schiedsrichterordnung und die Regeln für Schiedsrichter beim Skat. Das Internationale Skatgericht entstand am 1. Dezember 2001 durch eine Fusion des 1927 in Altenburg gegründeten Deutschen Skatgerichts mit der Regelkommision der International Skat Players Association (ISPA).[1][2] Es nahm am 1. Januar 2002 seine Arbeit auf, seinen Sitz hat das Skatgericht im Hotel am Roßplan im Zentrum der Stadt Altenburg.[3]

Das Deutsche Skatgericht hatte bis 1978 drei Mitglieder, danach bis 1990 fünf Mitglieder und ab der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 sieben Mitglieder. Von 1963 bis 1990 gab es in der DDR das Altenburger Skatgericht. Heute besteht das Internationale Skatgericht aus neun Mitgliedern, davon werden sieben vom Deutschen Skatkongress gewählt und zwei von der ISPA benannt. Präsident des Gerichts war von 2002 bis zu seinem Tod 2014 Peter Luczak.[4] Sein Nachfolger ist Hans Braun.

Bei Streitfällen in der Regelauslegung beim Skat können sich die Beteiligten an das Skatgericht wenden, das nach Anhörung der Sachlage eine bindende Entscheidung fällt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 90 Jahre Deutsches Skatgericht, Einladung zum Jubiläumsturnier am 22. Juli 2017, auf deutscherskatverband.de, abgerufen am 20. Juli 2017
  2. Internetpräsenz des Internationalen Skat-Gerichts
  3. Stadt Altenburg: Internationales Skatgericht
  4. Deutscher Skatverband: Nachruf auf Peter Luczak