Iridium(IV)-fluorid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Iridium(IV)-fluorid
__ Ir4+     __ F
Allgemeines
Name Iridium(IV)-fluorid
Andere Namen

Iridiumtetrafluorid

Verhältnisformel IrF4
Kurzbeschreibung

roter Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 37501-24-9
Wikidata Q2356808
Eigenschaften
Molare Masse 268,21 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Iridium(IV)-fluorid ist eine chemische Verbindung des Iridiums aus der Gruppe der Fluoride.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iridium(IV)-fluorid kann durch Reaktion von Iridium(VI)-fluorid mit Schwefel, Metallen oder anderer Halogene gewonnen werden.[3]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iridium(IV)-fluorid ist ein roter Feststoff.[1] An feuchter Luft zersetzt es sich unter Aufblähen und Rotfärbung. In Wasser hydrolysiert es augenblicklich unter starker Wärmeentwicklung und Bildung von Iridium(IV)-oxid-Dihydrat und Fluorwasserstoff. Durch Reduktionsmittel wird es beim Erhitzen zu niederen Fluoriden reduziert.[3] Er besitzt eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe Fdd2 (Raumgruppen-Nr. 43)Vorlage:Raumgruppe/43 und ist paramagnetisch.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Jane E. Macintyre: Dictionary of Inorganic Compounds. CRC Press, 1992, ISBN 978-0-412-30120-9, S. 3181 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. a b H. J. Kandiner: Iridium. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-12128-3, S. 52 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. P.R. Rao, Alain Tressaud, Neil Bartlett: The tetrafluorides of iridium, rhodium and palladium. In: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry. 28, 1976, S. 23, doi:10.1016/0022-1902(76)80588-X.