Istitut Ladin „Micurà de Rü“

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Logo des Institut Ladin „Micurà de Rü“

Das Istitut Ladin „Micurà de Rü“ (deutsch Ladinisches Institut „Micurà de Rü“) wurde 1976 gegründet. Es ist eine wissenschaftliche Einrichtung, welche der Erhaltung und Förderung der ladinischen Sprache und Kultur dient, indem sie Veröffentlichungen herausgibt (z.B. das wissenschaftliche Periodikum Ladinia – Sföi culturâl dai ladins dles Dolomites), lexikographische Werke erarbeitet (sei es aus dem Deutschen als aus dem Italienischen ins Ladinische und umgekehrt), toponomastische Erhebungen unternimmt, Öffentlichkeitsarbeit macht und kulturelle Körperschaften, Vereine oder Einrichtungen mit ähnlicher Zielsetzung unterstützt. Es hat zwölf Mitarbeiter. Sein Hauptsitz ist in St. Martin in Thurn, eine Außenstelle befindet sich in Wolkenstein in Gröden.

Das Institut wurde nach dem ladinischen Sprachwissenschaftler Micurà de Rü (Nikolaus Bacher) benannt. Erster Direktor war Lois Craffonara, seit 1993 wird es von Leander Moroder geleitet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leander Moroder: 30 Jahre Tätigkeit des Istitut Ladin „Micurà de Rü“. In: Ladinia, 33, 2009, S. 37–62
  • Heidi Siller-Runggaldier: Der Beitrag des Ladinischen Kulturinstitutes „Micurà de Rü“ für die Arbeit an den Universitäten. In: Ladinia, 33, 2009, S. 177–190
  • Giovanni Mischì: Sammeln, bewahren, erschließen, erforschen. Das historische Archiv des Ladinischen Kulturinstitutes „Micurà de Rü“ nimmt Gestalt an und verbessert seinen Service. In: Ladinia, 33, 2009, S. 119–132

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 46° 40′ 55″ N, 11° 53′ 50″ O