Istog

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Dieser Artikel bezieht sich auf eine Ortschaft im Kosovo. Im Serbokroatischen steht „istok“ für Osten, ist daher oft auch Namenszusatz anderer Ortschaften in Südosteuropa.
Istog/Istogu1
(Burim/Burimi)
Istok/Исток2
Wappen von Istok/Istog
Istog (Kosovo)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Kosovo3
Gemeinde: Istog (Istok)
Koordinaten: 42° 47′ N, 20° 29′ OKoordinaten: 42° 46′ 51″ N, 20° 29′ 15″ O
Fläche: 453 km²
Einwohner: 39.289 (2011)
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+383) 039
Postleitzahl: 31000
Kfz-Kennzeichen: 03
Struktur und Verwaltung (Stand: 2007)
Gemeindeart: Großgemeinde
Gliederung: 52 Wohnorte
Bürgermeister: Haki Rugova (LDK)
Website:
1 albanisch (unbestimmte / bestimmte Form),
2 serbisch (lateinische / kyrillische Schreibweise)
3 Die Unabhängigkeit des Kosovo ist umstritten. Serbien betrachtet das Land weiterhin als serbische Provinz.
Großgemeinde innerhalb Kosovos

Istog (albanisch auch Istogu oder Burim bzw. Burimi, serbisch Исток/Istok) ist eine Stadt im Nordwesten des Kosovo. Sie ist Hauptsitz der gleichnamigen Großgemeinde, die an Montenegro und Serbien grenzt. Sie ist ca. 60 km von der Hauptstadt Pristina entfernt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß Volkszählung 2011 leben in der Stadt Istog allein 5.115 Einwohner. Größte Ethnie sind mit 5.043 Personen Albaner, gefolgt von 46 Roma, Ashkali und Balkan-Ägyptern. Des Weiteren bezeichnen sich 13 als Bosniaken und eine Person als Serbe. Zwei gehören anderen Ethnien an und zehn Personen sind undefiniert.[1]

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl der gesamten Gemeinde, welche neben der Stadt auch etwa 50 weitere Ortschaften umfasst, liegt gemäß Volkszählung 2011 bei 39.289. Hiervon sind 36.154 Albaner, 1.694 Roma, Ashkali und Balkan-Ägypter, 1.142 Bosniaken, 194 Serben und zehn Türken. 45 gehören anderen Ethnien an und 50 Personen sind undefiniert.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft der Gemeinde ist im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägt. Vor 1999 arbeiteten 80 % der Einwohner in der Landwirtschaft.[2]

Aufgrund der grenznahen Lage der Stadt profitiert Istog vom Export von Fischen ins Ausland. Momentan beschäftigt die moderne Fisch-Anlage (Forellenzucht) am Fluss Istočka rund 70 Arbeitnehmer. Die Privatisierung, welche im Jahr 2004 erfolgte, gilt als Beleg für einen gelungenen Privatisierungsprozess.[2]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Stadt stammt aus dem serbischen Wort Istok, auch Istek genannt, im Sinne von „Wasser-Quelle“, die sich auf die Quelle des Flusses Istočka bezieht, einem Nebenfluss des weißen Drins.[3] Der (alternative) albanische Name Burimi hat die gleiche Bedeutung.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Istog gehören folgende Orte:

  • albanische Ortsnamen: Banjë, Banjicë, Belicë, Bellopojë, Carallukë, Cërrkolez, Cerrcë, Dobrushë, Dragolec, Drejë, Dubovë e Vogël, Dubravë, Gjurakovc, Istog, Istog i Poshtëm, Kaliqan, Kashicë, Kërrninë, Kosh, Kovragë, Lluga, Llukac i Begut, Llukac i Thatë, Lubovë, Lubozhdë, Mojstir, Muzhevinë, Orrobërdë, Osojan, Polanë, Prekallë, Prigodë, Rakosh, Serbobran, Shalinovicë, Shushicë, Sinajë, Saradran, Studenicë, Suhogërllë, Tomoc, Trubuhoc, Tuçep, Uçë, Veriq, Veriq i Ri, Vrellë, Zabllaq, Zallq, Zhakovë.
  • serbische Ortsnamen: Banja, Banjica, Begov Lukavac, Belica, Belo Polje, Verić, Vrelo, Dobruša, Donji Istok, Dragoljevac, Drenje, Dubrava, Đurakovac, Žakovo, Žač, Zablaće, Istok, Kaličane, Kašica, Kovrage, Koš, Krnjina, Lugovo, Ljubovo, Ljubožda, Malo Dubovo, Mojstir, Muževine, Novi Verić, Orno Brdo, Osojane, Poljane, Prekale, Prigoda, Rakoš, Sinaje, Srbobran, Saradran (Starodvorane), Studenica, Suvi Lukavac, Suvo Grlo, Sušica, Tomance, Trbuhovac, Tučep, Ukča, Crkolez, Crni Lug, Crnce und Šaljinovica.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Istok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ethnic composition of Kosovo 2011. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  2. a b OSCE Profile of istog. OSCE, April 2008, abgerufen am 26. Juni 2011.
  3. Jovan Đ. Marković (1990): Enciklopedijski geografski leksikon Jugoslavije. S. 87; Svjetlost-Sarajevo; ISBN 86-01-02651-6