Jörg Bergmann

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Jörg Bergmann (* 1946 in Landsberg am Lech) ist ein deutscher Soziologe.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er schloss 1975 ein Studium der Psychologie, Soziologie, Philosophie und Sprachwissenschaften an der Universität München ab und verbrachte anschließend zwei Jahre in Konstanz und Los Angeles. Dort erhielt er ein Forschungsstipendiat der Fritz Thyssen Stiftung. Ab 1990 arbeitete Bergmann als Professor für Mikrosoziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Von 2001 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 war er Professor für Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung an der Universität Bielefeld. Seine Abschiedsvorlesung mit dem Thema "Irritationen, Brüche, Katastrophen. Über soziale Praktiken des Umgangs mit 'Störungen' in der Interaktion" hielt er dort am 25. Januar 2012.

Weiterhin war Bergmann zwischen 2006 und 2011 Direktor am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) und zwischen 2007 und 2010 Direktor der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS).

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Ulrich Dausendschön-Gay und Frank Oberzaucher: „Der Fall“: Studien zur epistemischen Praxis professionellen Handelns, Bielefeld: Transcript, 2014, ISBN 978-3-8376-1969-0.
  • mit Ruth Ayaß (Hgg.): Qualitative Methoden der Medienforschung, Reinbek b.H.: Rowohlt. 2006. (als pdf hier)
  • Beratung und Therapie per Internet und Handy, in: Psychotherapie und Sozialwissenschaft: Zeitschrift für qualitative Forschung und klinische Praxis, Vol. 7, Heft 2/2005, Gießen: Psychosozial-Verlag
  • mit Werner Holly und Ulrich Püschel (Hgg.): Der sprechende Zuschauer: Wie wir uns das Fernsehen kommunikativ aneignen, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2001.
  • mit Peter Buchheim: Macht und Abhängigkeit, Berlin/Heidelberg: Springer, 2000. ISBN 978-3-642-59782-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]