Justus-Liebig-Universität Gießen

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Justus-Liebig-Universität Gießen
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Gründung 1607
Trägerschaft staatlich
Ort Gießen
Bundesland Hessen
Staat Deutschland
Präsident Joybrato Mukherjee
Studenten ca. 28.000 (WS 2014/15)[1]
Mitarbeiter 4.513 (WS 2014/15)[1]
davon Professoren 336 (WS 2014/15)[1]
Jahresetat 361 Millionen Euro (2013)[2]
Website www.uni-giessen.de
Gründungsurkunde der Universität 1607
Siegel der Ludoviciana, 1607
Siegel der Medizinischen Fakultät von 1607
Kollegiengebäude von 1615
Hauptgebäude der JLU
Universitätsjubiläum 1957: Liebigs Laborgebäude auf einer deutschen Briefmarke

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist mit über 28.000 Immatrikulierten die zweitgrößte hessische Hochschule. Die Universität in Gießen wurde 1607 von Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt gegründet und hieß bis 1945 nach ihrem Gründer Ludwigs-Universität (latinisiert Ludoviciana)[3] . Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand sie zunächst als Hochschule für Bodenkultur und Veterinärmedizin weiter. Um an die Tradition ihrer Vorgängerin anzuknüpfen, nannte sie sich nach deren berühmtestem Wissenschaftler, dem Chemiker Justus Liebig. 1957 erlangte sie wieder den Status einer Volluniversität. Sie ist die zweitälteste Universität ihres heutigen Bundeslandes und war kontinuierlich Landeshochschule.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Universität Gießen gehört zu den alten Hohen Schulen des deutschen Sprachgebiets. Sie entstand im zweiten großen Gründungszeitalter der mitteleuropäischen Universitäten, dem konfessionellen, das von der 1527 errichteten evangelischen Marburger Universität eingeleitet wurde. Nachdem die Universität Marburg, die nach der Teilung Hessens zunächst als hessische Samtuniversität gegolten hatte, 1605 calvinistisch geworden war, gründete Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt eine eigene Hohe Schule in Gießen, die als lutherische Anstalt vorrangig die Ausbildung von Pfarrern und Beamten gewährleisten sollte. Ausgestattet mit einem Privileg Kaiser Rudolfs II, erteilt am 19. Mai 1607, konnte sie im Oktober 1607 ihren Lehrbetrieb aufnehmen. Während des Dreißigjährigen Krieges, als Hessen-Darmstadt vorübergehend das Gebiet um Marburg für sich in Besitz nehmen konnte, kam es zur Aufhebung der Universität in Gießen und ihrer Verlegung an den traditionsreicheren Standort Marburg (1624/25). Der Westfälische Friede führte zur Wiederherstellung der alten Verhältnisse und 1650 zur Rückführung der Universität nach Gießen.

Im 17. und 18. Jahrhundert war die Ludoviciana eine typische kleine Landesuniversität mit den damals üblichen vier Fakultäten (Theologie, Jurisprudenz, Medizin und Philosophie). Der Lehrbetrieb war überschaubar, etwa 20 bis 25 Professoren unterrichteten mehrere hundert Studenten, letztere waren meist „Landeskinder“. Im 18. Jahrhundert kam es – maßgeblich beeinflusst vom landesherrlichen Hof in Darmstadt – zu einer allmählichen Modernisierung der Lehrinhalte und zu Reformen im Lehrbetrieb. Vorbild für die auf den Weg gebrachten Reformmaßnahmen waren die beiden „Musteruniversitäten der Aufklärung“, die 1694 gegründete Universität Halle und mehr noch die 1734/37 in Göttingen errichtete Georgia Augusta. Allerdings waren allen Reformbestrebungen durch die knappen Finanzen des Trägerstaats Hessen-Darmstadt von vornherein Grenzen gesetzt. So war auch der beachtenswerte Aufbau einer Ökonomischen Fakultät (1777–1785) letztlich aus der Not geboren. In ihr waren neue praxisnahe Fächer zusammengefasst (Veterinärmedizin, Land- und Forstwissenschaft, Kameralwissenschaft), die die Universität „brauchbar“ und „einträglich“ machen sollten. Nach dem frühen Ende dieser Fakultät konnten einige dieser jungen, noch um Anerkennung ringenden Disziplinen in der Medizinischen und in der Philosophischen Fakultät fortdauern. Sie begründeten das bis heute bestehende ungewöhnlich vielfältige Fächerprofil der Universität Gießen.

Den Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert überstand die Ludoviciana unbeschadet, sie war weiterhin die einzige Universität eines nun größer gewordenen Landes, des Großherzogtums Hessen. Neben Jena war Gießen der Prototyp der politisierten Vormärz-Universität, die „Gießener Schwarzen“ mit Karl Follen und Georg Büchner kennzeichnen den revolutionären Geist dieser Jahrzehnte. Mit der Berufung des 21-jährigen Justus von Liebig 1824 durch den Großherzog – gegen den Willen der Universität auf Empfehlung Alexander von Humboldts – begann eine neue Ära in den Naturwissenschaften, nicht nur in Gießen. Junge, viel versprechende Wissenschaftler bewirkten neue Impulse in ihren jeweiligen Wissensgebieten; zu nennen sind hier unter anderem der Altertumswissenschaftler Friedrich Gottlieb Welcker, der Jurist Rudolf von Jhering, der Theologe Adolf von Harnack und der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen.

An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert begann der Ausbau der Ludoviciana zur modernen Universität, es wurden die neuen Kliniken der Humanmedizin und Veterinärmedizin errichtet und die Universitätsbibliothek erhielt ihr erstes zweckmäßiges Gebäude. Mit der Errichtung des Universitäts-Hauptgebäudes (eingeweiht 1880) und den angrenzenden Neubauten für die Chemie und Physik entstand am Rande des damaligen Stadtgebiets ein neues Zentrum. Maßgeblicher Förderer dieser Bauprojekte war der letzte Großherzog Ernst Ludwig, dem die Universität aus Dankbarkeit den ehrenvollen Titel eines „Rector Magnificentissimus“ verlieh. Im Jahr 1902 überschritt die Studentenzahl die Grenze von eintausend. Erstmals befanden sich unter den Studierenden nun auch Frauen, die seit 1900 als Hospitantinnen und seit 1908 zum ordentlichen Studium an der Universität Gießen zugelassen waren.

Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs begann für die Ludoviciana eine Zeit der Krisen. Unter schwierigen Rahmenbedingungen im Volksstaat Hessen seit 1919 musste die Universität mehr und mehr um ihre Existenz fürchten. Diese Situation verstärkte sich noch während des NS-Regimes, als die zunächst noch bei den Ländern verbliebenen Hoheitsrechte 1934 an das Reich übergingen und man eine einheitliche Hochschulverwaltung aufzubauen begann. Die bald nach der Machtergreifung erklärte Absicht der Reichsregierung, die Zahl der Universitäten zu verringern, bedrohte gerade kleinere Hochschulen vom Zuschnitt Gießens. Um eine mögliche Schließung abzuwenden, waren die Professoren und Dozenten der Ludwigs-Universität – teils aus Überzeugung, oft aus Opportunismus – besonders bemüht, den nationalsozialistischen Machthabern entgegenzukommen. Bücherverbrennung, die Vertreibung von Professoren aus dem Amt, die Ausgrenzung jüdischer Studierender, ein Rektor in Uniform, die Aberkennung von Doktorgraden – alles dieses führte dazu, dass akademische Werte in beschämender Weise missachtet wurden. Der starke Rückgang der Studentenzahlen und extreme Umschichtungen, durch die einzelne Fakultäten entgegen dem universitären Grundgedanken bevorzugt wurden, stellten den Fortbestand der Ludwigs-Universität weiter in Frage, bevor im Dezember 1944 Stadt und Universität Gießen durch Bombenangriffe zu einem großen Teil zerstört wurden. In langwierigen Verhandlungen mit der Regierung des neuen Landes Groß-Hessen und dem Universitätsoffizier der amerikanischen Besatzungsmacht zeichnete sich in den ersten Nachkriegsmonaten das Ende der Ludwigs-Universität ab. An ihre Stelle trat im Mai 1946 die „Justus-Liebig-Hochschule für Bodenkultur und Veterinärmedizin“, in der zunächst nur diejenigen Disziplinen überlebten, die an den übrigen hessischen Hochschulen nicht vertreten waren. Erst im Jahr 1957 wurde der Universitätsstatus wiederhergestellt. Es begann eine beispiellose Wachstumsphase, die die Professorenzahl verzehnfachte und die Studentenzahl verzwanzigfachte. So wuchs die Justus-Liebig-Universität zur zweitgrößten hessischen Hochschule heran. Zu diesem Wachstum trugen auch die Studentinnen bei, die seit Anfang der 1960er Jahre in nie gekanntem Ausmaß an die Universität Gießen strömten (heute liegt der Anteil der weiblichen Studierenden in Gießen bei ca. 66 %). Dieses Wachstum endete erst durch die Konjunkturwende von 1973/74.

Von der JLU ausgehend begann im Herbst 1997 eine bundesweite Protestwelle: der Studentenstreik 1997, genannt Lucky Streik. Die mehrwöchige Schließung der Universität, bei der unter anderen das Hauptgebäude besetzt wurde, ging einher mit Demonstrationen und Protesten, die bis zum Beginn des Frühjahrs 1998 anhielten. Gründe für den Streik waren u. a. die geringe finanzielle Ausstattung der Hochschulen und überfüllte Veranstaltungen.

Am 26. April 2006 sprach sich der Senat mit großer Mehrheit gegen die Einführung von Studiengebühren aus. Entgegen diesem Votum begann die Universitätsleitung aber bereits früh damit, die zusätzlichen Mittel zu verplanen. Darüber hinaus legte die Universität Beschwerde gegen eine Entscheidung des Gießener Verwaltungsgerichts ein, dem zufolge Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des Studienbeitragsgesetzes bestehen (30. November 2007). Im abschließenden Urteil vom 27. März 2008 erklärte der Hessische Staatsgerichtshof die Studiengebühren für verfassungskonform; sie wurden aber zum 1. Juli 2008 durch den Hessischen Landtag wieder abgeschafft.

Entwicklung der Studierendenzahlen[Bearbeiten]

Nachfolgend die Entwicklung der Studierendenzahlen[4]

Zum Wintersemester 2014/15 wurde erstmals die Marke von insgesamt 28.000 Studierenden und rund 7.000 Erstsemestern überschritten.

Gegenwart[Bearbeiten]

Eingangsseite des Audimax
Haupteingang der alten Universitätsbibliothek
Zweigbibliothek im Philosophikum II
Der Open-Air-Hörsaal am Fachbereich für Wirtschaft und Jura

Fachbereiche[Bearbeiten]

Die Justus-Liebig-Universität hat seit ihrer Neustrukturierung 1999 elf Fachbereiche:

  1. Rechtswissenschaft
  2. Wirtschaftswissenschaften
  3. Sozial- und Kulturwissenschaften
  4. Geschichts- und Kulturwissenschaften
  5. Sprache, Literatur und Kultur
  6. Psychologie und Sportwissenschaft
  7. Mathematik und Informatik, Physik, Geographie
  8. Biologie und Chemie
  9. Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement
  10. Veterinärmedizin
  11. Medizin

Wissenschaftliche Zentren[Bearbeiten]

Die JLU hat eine Reihe schwerpunktbildender Zentren etabliert, in denen Wissenschaftler verschiedener Fachbereiche zusammenarbeiten:

  • GCSC – International Graduate Centre for the Study of Culture
  • GGK – Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften
  • GGL – Gießener Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften / International Giessen Graduate Centre for the Life Sciences
  • GGS – Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
  • GiZo – Gießener Zentrum Östliches Europa
  • IFZ – Interdisziplinäres Forschungszentrum
  • LaMa – Laboratorium für Materialforschung
  • ZEU – Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung
  • ZfPh – Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaft
  • ZfL – Zentrum für Lehrerbildung
  • ZfbK – Zentrum für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen
  • ZMI – Zentrum für Medien und Interaktivität

An-Institute[Bearbeiten]

Die Universität Gießen verfügt über folgende An-Institute:

  • Institut für ländliches Genossenschaftswesen an der Justus-Liebig-Universität Gießen e. V.
  • Arbeitskreis Wildbiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen e. V.
  • Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen e. V. (IPV)
  • Institut für empirische und angewandte Sozialforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen e. V.
  • Institut für Marken- und Kommunikationsforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen e. V.

Lehre[Bearbeiten]

Die JLU bietet als Volluniversität über 150 zum Teil internationale Studiengänge/Kombinationen an, die fast alle modularisiert und auf gestufte Abschlüsse Bachelor/Master umgestellt sind. Im Wintersemester 2014/2015 waren über 28.000 Studierende an der Universität immatrikuliert.[1] Die beliebtesten Studiengänge sind die Wirtschaftswissenschaften, die Ökotrophologie sowie die Lehramtsstudiengänge und die zulassungsbeschränkten Medizinfächer Human- und Veterinärmedizin.

Studienangebot[Bearbeiten]

Das Studienangebot der Universität Gießen umfasst die klassischen Naturwissenschaften, die Psychologie, die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Mit der Medizin und Veterinärmedizin, den Agrarwissenschaften sowie den Haushalts- und Ernährungswissenschaften und der Biologie verfügt die Universität über einen Schwerpunkt im Themenbereich „Mensch – Ernährung – Umwelt“. Die Lehramtsstudiengänge ergänzen das Angebot. Alle Fachbereiche der JLU bieten zudem die Möglichkeit zur Promotion.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2014 hat der Medizinhistoriker PD Dr. Michael Knipper vom Institut für Geschichte der JLU den hochdotierten „Ars-legendi“-Fakultätenpreis Medizin vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Medizinischen Fakultätentag erhalten. Seit 2010 wird der “Ars-legendi“-Preis für hervorragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an medizinischen Fakultäten verliehen. Dr. Michael Knipper hat die Jury aufgrund seiner innovativen und neuen Orientierung des Arztbildes überzeugt. Er hat vor allem das Schwerpunktcurriculum „Global Health“ federführend konzipiert - eine Initiative, die interdisziplinär die gesellschaftlichen Anschlussfelder des Themas Ernährung und Gesundheit herausbildet und die sich inzwischen als Lehrprojekt im Studiengang Medizin etabliert hat. Bereits 2013 erhielt das Schwerpunktcurriculum „Global Health“, ebenso wie das interdisziplinäre Seminar „Pharmaökonomie“ der Fachbereiche Rechtswissenschaft und Medizin, beim Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) eine lobende Anerkennung.

Beim CHE-Hochschulranking 2015 erhielt die JLU mehrfach sehr gute Ergebnisse: So erreichte das Fach Geographie bei neun Kriterien die Spitzengruppe. Die Bereiche Studiensituation insgesamt, Bezug zur Berufspraxis, internationale Ausrichtung, Studieneinstieg, Lehrangebot, Dozenten, Berufsbezug, IT-Infrastruktur und Schulpraxis für Lehramtsstudierende wurden beim Ranking mit sehr gut bewertet. Auch der grundständige Studiengang Mathematik wurde in den Kategorien Angebote zu Studienbeginn sowie Abschlüsse in angemessener Zeit in die Spitzengruppe eingeordnet. Bei den Lehramtsstudierenden der Mathematik wurden für den Studieneinstieg, die Betreuung durch Lehrende, die Dozenten, die Studierbarkeit, die Schulpraxis, die IT-Infrastruktur und die Studiensituation insgesamt sehr gute Noten vergeben. Das Fach Physik gelangte mit dem Kriterium Abschluss in angemessener Zeit ebenfalls in die Spitzengruppe. Hier wurden außerdem der Studieneinstieg, der Kontakt zu Studierenden, die Räume, die Bibliotheksausstattung und die IT-Infrastruktur sehr gut bewertet. Die Sportwissenschaft punktete mit der Studieneingangsphase und in der Kategorie Abschlüsse in angemessener Zeit.

Forschung[Bearbeiten]

Biomedizinisches Forschungszentrum Seltersberg

Die Stärke der JLU liegt besonders in der ausgewogenen Balance zwischen grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung in den Profilbereichen Kultur- und Lebenswissenschaften.

Forschungsprofil Natur- und Lebenswissenschaften[Bearbeiten]

Der interdisziplinäre Fächerkanon in den Natur-und Lebenswissenschaften der JLU bietet ein großes wissenschaftliches Potenzial zur Lösung von wichtigen Zukunftsfragen. Die durch die Etablierung von zurzeit drei Sonderforschungsbereichen und drei Forschergruppen der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie einer Reihe international vernetzter Forschungsprojekte erfolgreiche Forschung wird durch eine neu strukturierte, forschungsorientierte Graduiertenausbildung im Gießener Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL) systematisch unterstützt. Auch die Bildung wissenschaftlicher Zentren wie dem Interdisziplinären Forschungszentrum für biowissenschaftliche Grundlagen der Umweltsicherung (IFZ Gießen), dem Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) und dem 2012 errichteten Biomedizinischen Forschungszentrum Seltersberg unterstützt diesen Prozess in nachhaltiger Weise. Des Weiteren vereinigt das im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geförderte Exzellenzcluster Cardiopulmonary System (ECCPS) der Universitäten Gießen und Frankfurt und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim Grundlagenforschung mit klinischer Forschung rund um Herz- und Lungenerkrankungen.

Forschungsprofil Geistes- und Kulturwissenschaften[Bearbeiten]

Das ebenfalls bis 2017 im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderte International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) stellt Doktoranden in den Kulturwissenschaften seit 2006 ein strukturiertes Promotionsprogramm zur Seite. Seine interdisziplinäre und internationale Perspektive auf die kulturwissenschaftliche Diskussion baut auf der Erfahrung und der Infrastruktur des 2001 begründeten Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) sowie des 2002 begründeten Internationalen Promotionsprogramm Literatur- und Kulturwissenschaften (IPP) auf. Das 2012 neu eröffnete Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) sowie die Bildung wissenschaftlicher Zentren wie dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo), dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) und dem Center for Management Studies (CMS) unterstützt auch in diesen Bereichen den Prozess der Profilschärfung in nachhaltiger Weise.

Drittmittel[Bearbeiten]

Die JLU konnte ihre Drittmitteleinnahmen steigern, im Jahr 2013 wurden rund 67 Mio. € in allen Fachgebieten eingeworben, rund 24 Mio. € entfielen davon auf Zuwendungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die vorangetriebene Vernetzung mit den anderen mittelhessischen Hochschulen stärkt die Chance, große Verbundforschungsvorhaben einzuwerben. Ihren Förderschwerpunkt legt die JLU auf den wissenschaftlichen Nachwuchs und die weitere Internationalisierung.

DFG-Förderatlas[Bearbeiten]

Die mittelhessische Universitätsmedizin belegt im Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen siebten Platz. In ihrer Rangliste fasst die DFG die medizinischen Fachbereiche der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Philipps-Universität Marburg (UMR) mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) zusammen. Die JLU belegt darüber hinaus von 105 Hochschulen Platz 35. Im Wissenschaftsbereich Geistes- und Sozialwissenschaften belegt die JLU Platz 17, im Fachgebiet Geisteswissenschaften Platz 13. Im Wissenschaftsbereich Lebenswissenschaften erreicht sie Platz 19 und behauptet sich im Fachgebiet Tiermedizin, Agrar- und Forstwissenschaften bundesweit unter den ersten vier Universitäten.

Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung[Bearbeiten]

Das BMBF entschied am 15. April 2011 über die Förderung von vier neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, darunter das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL), dessen Sitz in Gießen ist, sowie das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) mit Partnerstandort in Gießen. Wissenschaftler der JLU sind zudem am Partnerstandort Frankfurt am Main des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung (DZHK) beteiligt.

Erfolge im LOEWE-Programm[Bearbeiten]

Die Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) fördert herausragende wissenschaftliche Verbundvorhaben. Die JLU hat seit der ersten Förderstaffel in 2008 erfolgreich am LOEWE-Programm teilgenommen und es vor allem als Instrument der gezielten Profilentwicklung über die Beteiligung an den Förderlinien LOEWE-Zentren und LOEWE-Schwerpunkten genutzt:

LOEWE-Zentren

Das in der zweiten Förderphase im Jahr 2010 gestaltete LOEWE-Zentrum Universities of Giessen and Marburg Lung Center (UGMLC) ist ein Projekt der Forschungsallianz der Universitäten Gießen und Marburg und sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die klinische Forschung zu entzündlichen und hyperproliferativen Erkrankungen der Lunge und der Atemwege von höchster Bedeutung. Das LOEWE-Zentrum für Insektenbiotechnologie und Bioressourcen (ZIB), an dem neben der JLU (Federführung) auch die Technische Hochschule Mittelhessen und das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie Aachen (IME) beteiligt sind, wird in einer ersten dreijährigen Förderperiode bis 2016 an der JLU gefördert und soll den Aufbau einer dauerhaften Fraunhofer-Einrichtung für Bioressourcen Mittelhessen unterstützen. Am LOEWE-Zentrum „HIC for FAIR – Helmholtz International Center for FAIR“, bei dem die JLU Partner der federführenden Goethe-Universität Frankfurt ist, sind von Gießener Seite 17 JLU Forscher aus der Physik samt ihrer Arbeitsgruppen an der physikalischen Grundlagenforschung des Zentrums beteiligt.

LOEWE-Schwerpunkte

In der vierten Förderstaffel erhielt die JLU den Zuschlag für den LOEWE-Schwerpunkt „Raumfahrt-Ionenbetriebe“ (RITSAT) sowie für den Schwerpunkt „Non-neuronale cholinerge Systeme“, bei dem es um das Verständnis der Mechanismen der Aufrechterhaltung von Körperbarriere und -integrität geht. Ein weiteres Großprojekt der JLU wird im Rahmen der fünften LOEWE-Staffel gefördert. Hierbei handelt es sich um den LOEWE-Schwerpunkt „Store-E: Stoffspeicherung in Grenzschichten“, der seit 2013 für drei Jahre gefördert wird und gemeinsam mit Partnern aus der Universität Marburg und der THM durchgeführt wird. In der sechsten LOEWE-Förderstaffel erhielt die JLU den Zuschlag für den LOEWE-Schwerpunkt „FACE2FACE - Klimawandel, Folgen, Anpassung und Vermeidung bis 2050“, der seit 2014 für drei Jahre gefördert wird. Neben der JLU sind hier die Hochschule Geisenheim, die Universität Marburg und das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie beteiligt. Seit 2015 wird auch der LOEWE-Schwerpunkt „Medical RNomics – RNA-regulierte Netzwerke bei humanen Erkrankungen“ der Universitäten Gießen und Marburg gefördert.

Bauliche Entwicklung[Bearbeiten]

Im Jahr 2007 hat das Land Hessen das Hochschulinvestitionsprogramm HEUREKA (HochschulEntwicklungs- und Umbauprogramm: RundErneuerung, Konzentration und Ausbau von Forschung und Lehre) beschlossen. In den Jahren 2008 bis 2025 werden dabei 4 Mrd. € in die hessischen Hochschulen investiert. Das Ziel der baulichen Entwicklung der Justus-Liebig-Universität Gießen als zweitgrößte Hochschule in Hessen ist die Herausbildung und Konzentration von drei verknüpften Campusarealen im innerstädtischen Gefüge:

Campus Natur- und Lebenswissenschaften[Bearbeiten]

Naturwissenschaftliche Institute am Heinrich-Buff-Ring

Der Campus Natur- und Lebenswissenschaften bündelt die Campusbereiche Seltersberg, Seltersberg/Medizin und Seltersberg/Veterinärmedizin. Hier sind folgende Neubaugroßprojekte bereits abgeschlossen:

  • Neubau Biomedizinisches Forschungszentrum (BFS)
  • Neubau Instituts- und Hörsaalgebäude Chemie

Einige weitere Projekte befinden sich in der Umsetzung, u.a.:

  • Neubau für die Kleintier und Vogelklinik
  • Neubau Forschungsgebäude Medizin
  • Umbau der "Alten Chirurgie" in ein Lehr- und Dekanatsgebäude
  • Centre of Infection and Genomics of the Lung

Weitere Vorhaben bis 2025 im Campus Natur- und Lebenswissenschaften sind die bauliche Entwicklung der Veterinärmedizin und der Zahnmedizin sowie die fachliche Konzentration der biologischen Fächer im Campusbereich Seltersberg. Angestrebt wird darüber hinaus der Neubau einer Mensa und einer neuen Zweigbibliothek.

Campus Kultur- und Geisteswissenschaften[Bearbeiten]

Philosophikum I mit Universitätsbibliothek

Der Campus Kultur- und Geisteswissenschaften besteht aus den beiden Philosophika, dem Campusbereich Recht und Wirtschaft sowie dem Campusbereich Sport /Kugelberg. Hier umfassen die baulichen Maßnahmen folgende, zum Teil bereits abgeschlossene, Projekte:

  • Multifunktionsgebäude Sportwissenschaft
  • Neubau Hörsaalgebäude Recht und Wirtschaft

Zentrales Element der weiteren baulichen Entwicklung wird der Umbau und die Verknüpfung der beiden Philosophika in einer „Neuen Mitte“ sein. Ziel ist es u.a. die Zentralbibliothek mit einem Anbau auszustatten und die sanierungsbedürftige Zentralmensa an den zentralen neuen Campusplatz zu verlagern. Bis 2020 erfolgt außerdem der Neubau für das Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und die grundständige Sanierung des Audimax. Den Auftakt zur Neugestaltung des Campusbereichs Philosophikum stellte der Baubeginn eines neuen Lehrgebäudes dar. Zusätzlich ist die grundlegende Modernisierung der Außensportanlagen der Universität vorgesehen.

Campus Innenstadt[Bearbeiten]

Erwin-Stein-Gebäude in der Goethestraße

Der Campus Innenstadt besteht aus den beiden Campusbereichen Universitätszentrum und dem Zeughausbereich mit dem Botanischen Garten. Die JLU hat bereits im Jahr 2009 das sanierte Erwin-Stein-Gebäude in der Goethestraße für den Studierendenservice und für die Einrichtungen der Verwaltung in Betrieb genommen. Die beiden Campusbereiche werden von der JLU als innerstädtische, mit dem öffentlichen Leben und der Wirtschaft durchmischte Repräsentanz der Universität entwickelt und die Außenanlagen umgestaltet. Außerdem ist hier neben den vorhandenen Funktionen die Errichtung eines Theaterlabors für die Theaterwissenschaften geplant. Außerdem sollen der Botanische Garten und die dortigen Gewächshäuser zur Sicherung von Forschung und Lehre im ältesten Botanischen Garten Deutschlands, der sich noch an seinem Ursprungsort befindet, weiter entwickelt bzw. saniert werden.

Partnerhochschulen[Bearbeiten]


Mit weiteren Universitäten bestehen Kooperationen. Die Kooperationen der JLU beziehen sich auf die angegebenen Fachbereiche und bieten teilweise Austauschmöglichkeiten für Studierende sowie Wissenschaftler.

Folgende Hessische Landespartnerschaften bestehen:

  • Hessen-Massachusetts-Kooperation
  • Hessen-Queensland-Kooperation
  • Hessen-Wisconsin-Kooperation

Darüber hinaus hat die JLU etwa 210 ERASMUS-Partnerhochschulen und weitere Austauschabkommen mit etwa 80 Universitäten weltweit.

Rund 2300 internationale Studierende und zahlreiche Doktoranden und Gastwissenschaftler aus allen Kontinenten lehren, forschen und studieren aktuell an der JLU Gießen.

Hochschulpolitik[Bearbeiten]

Präsidium[Bearbeiten]

Das Präsidium der JLU leitet nach den Bestimmungen des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG) die Universität und ist für alle Angelegenheiten zuständig, die nicht durch das HHG einem anderen Organ übertragen sind. Es fördert unter Beteiligung des Hochschulrats und mit den anderen Organen, den Fachbereichen sowie den Mitgliedern und Angehörigen ihre zeitgerechte innere und äußere Entwicklung und legt jährlich vor dem Senat Rechenschaft über die Geschäftsführung ab. Der Präsident führt den Vorsitz des Präsidiums und verfügt über die Richtlinienkompetenz, ist Dienstvorgesetzter des Personals und vertritt die Hochschule nach außen. Die Vizepräsidenten leiten zusammen mit dem Präsidenten im Rahmen ihrer Aufgabenstellung die Hochschule. Die Kanzlerin leitet die Hochschulverwaltung nach den Richtlinien des Präsidiums und ist Beauftragter für den Haushalt.

Das Präsidium der JLU besteht seit Dezember 2014 aus

Senat[Bearbeiten]

Der Senat ist das höchste beschlussfassende Gremium an der Universität, welches z. B. Berufungen und Stellen sowie den Haushalt beschließt. Die Sitzungen des Senats werden vom Präsidenten geleitet. Die Gruppe der Studierenden ist im Senat mit drei von 17 Mitgliedern in einer Minderheit vertreten. Bei den Wahlen im Januar 2015 erlangten bei den Studierenden die Listen UniGrün, Jusos sowie Die StudentenUNION jeweils einen Sitz.[6] Im „Erweiterten Senat“ mit der doppelten Zahl an Mitgliedern werden Präsidenten bzw. Vize-Präsidenten gewählt.[7]

Hochschulrat[Bearbeiten]

Der Hochschulrat begleitet die JLU in ihrer Entwicklung, artikuliert die Erwartungen der Berufswelt an die Hochschule und fördert die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und künstlerischer Leistungen. Da der Hochschulrat durch das neue HHG zusätzliche Kompetenzen erhalten hat, wurde seine Neukonstituierung im Jahr 2010 erforderlich. Dorothea von Mücke, Karl Starzacher, Lothar Zechlin und Hans Zehnder gehören dem Gremium auf Vorschlag der JLU nach Bestellung durch das HMWK weiterhin an. Neue Mitglieder des Hochschulrats sind Ludwig Jäger, Professor für Deutsche Philologie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Hans-Dieter Klenk, ehemaliger Leiter des Instituts für Virologie an der Philipps-Universität Marburg und Vizepräsident der Von-Behring-Röntgen-Stiftung, sowie Manfred Weiß, assoziierter Wissenschaftler am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Mit der Bestellung von Wolfgang Maaß, ehemaliger Geschäftsführer der Gießener Anzeiger Verlags GmbH & Co KG und Präsident der IHK Gießen-Friedberg im März 2011 ist der Hochschulrat der JLU komplett. Die neuen Hochschulratsmitglieder wurden auf Vorschlag des HMWK im Benehmen mit der JLU bestellt. Seit 2010 nimmt ein Vertreter des HMWK mit beratender Stimme an den Hochschulratssitzungen teil.

Studierendenschaft[Bearbeiten]

Die verfasste Studierendenschaft finanziert sich durch einen Semesterbeitrag, welcher derzeit 8,50 € beträgt.[8] Im Januar finden jährlich die Wahlen zu den Fachschaftsräten und zum Studierendenparlament statt, in dem insgesamt 31 Studierende vertreten sind. Die Wahlbeteiligung lag 2012 bei einem Tief von 16,5 %, 2013 bei 18,5 %, 2014 bei 20,3 % und bei den aktuellen Wahlen von 2015 lag sie bei 17,5 %.[9] Das Ergebnis wird vom studentischen Wahlausschuss veröffentlicht.

Hochschulgruppe Sitze 2012[10] Sitze 2013[11] Sitze 2014[12] Sitze 2015[13]
Jusos 5 11 14 11
UniGrün 11 7 6 5
Die StudentenUNION 3 4 5 3
Die Partei – Hochschulgruppe 3
Die Grünen Köpfe 3
Unsere Uni. 4 4 4 2
Die Linke.SDS 1 1 1 2
Liberale Hochschulgruppe (LHG) 1 1 1 2
Der erhobene Mittelfinger 1
Bitte Beachten! 1
Demokratische Linke 1 1 1
Projekt Zukunft! 3 2
Die Demokratie 2
Wahlbeteiligung 16,5 % 18,51 % 20,3 % 17,0 %

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)[Bearbeiten]

Der AStA wird vom Studierendenparlament gewählt und kontrolliert. Die aktuelle AStA-Koalition besteht seit April 2014 federführend aus der Hochschulgruppe der Jusos, zwei Mitgliedern der Hochschulgruppe Uni Grün und der demokratischen Linken.

Studentenverbindungen[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Neben dem namensgebenden Justus von Liebig haben weitere Persönlichkeiten an der Universität gewirkt. Eine Liste findet sich unter Persönlichkeiten der Justus-Liebig-Universität.

Nobelpreisträger[Bearbeiten]

An der Justus-Liebig-Universität Gießen forschten und lehrten unter anderem folgende Nobelpreisträger:

Ehrendoktorwürden[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst Carl, Eva-Marie Felschow, Jürgen Reulecke, Volker Roelcke, Corina Sargk (Hrsg.): Panorama 400 Jahre Universität Gießen. Frankfurter Societäts-Druckerei, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-7973-1038-5.
  • Eva-Marie Felschow, Carsten Lind: Ein hochnutz, nötig und christlich Werck. Die Anfänge der Universität Gießen vor 400 Jahren. Justus-Liebig-Universität, Gießen 2007, ISBN 978-3-87707-697-2.
  • Eva-Marie Felschow, Carsten Lind, Neill Busse: Krieg, Krise, Konsolidierung. Die „zweite Gründung“ der Universität Gießen nach 1945. Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen 2008, ISBN 978-3-87707-737-5.
  • Volker Roelcke: Die Medizinische Fakultät der Universität Gießen. Von der Wiedergründung bis zur Gegenwart. Frankfurter Societäts-Druckerei, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-7973-1063-7.
  • Ludwig Brake, Heinrich Brinkmann (Herausgeber): 800 Jahre Gießener Geschichte, 1197–1997. Gießener Anzeiger, Gießen 1997, ISBN 3-922300-55-3.
  • Peter Moraw: Kleine Geschichte der Universität Gießen. Ferber’sche Universitätsbuchhandlung, Gießen 1990, ISBN 3-927835-00-5.
  • Hessisches Hauptstaatsarchiv (Hrsg.): Hessische Universitäten und Studenten im Wandel der Zeit. 1527–1986. Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden 1986.
  • Norbert Werner (Hrsg.): 375 Jahre Universität Gießen 1607–1982. Geschichte und Gegenwart. Verlag der Ferber’schen Universitätsbuchhandlung, Gießen 1982, ISBN 3-922730-22-1.
  • Hans Georg Gundel, Peter Moraw, Volker Press (Hrsg.): Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 2 Bände, N. G. Elwert Verlag, Marburg 1982, ISBN 3-7708-0724-3 und ISBN 3-7708-0723-5.
  • Hans Georg Gundel: Rektorenliste der Universität Gießen 1605/07–1971. Gießen 1979.
  • Ludwigs-Universität, Justus-Liebig-Hochschule: 1607–1957; Festschrift zur 350-Jahrfeier. Schmitz, Gießen 1957.
  • Die Universität Gießen von 1607–1907. Beiträge zu ihrer Geschichte. Festschrift zur dritten Jahrhundertfeier. Töpelmann, Gießen 1907.
  • Frontabschnitt Hochschule. Die Gießener Universität im Nationalsozialismus. Anabas Verlag und Focus Verlag, Gießen 1982 (2. Aufl. 1983) (mit Beiträgen von Bruno W. Reimann u. a.).
  • Anton Lutterbeck: Die Geschichte der katholisch-theologischen Fakultät zu Gießen. Ricker’sche Buchhandlung, Gießen 1860.
  • Eva-Marie Felschow, Irene Häderle: Im Visier der Staatsgewalt. Die Universität Gießen als Zentrum von Revolution und Repression 1813 bis 1848, herausgegeben im Auftrag des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen 2015, ISBN 978-3-87707-961-4

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Justus-Liebig-Universität Gießen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Universitätsgeschichte – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d [1] auf der Universitäts-Website (Abruf: 17. April 2015).
  2.  Justus-Liebig-Universität Gießen: Jahresergebnis 2013 wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung der Universität Gießen. In: Pressemeldung. Nr. 142, Gießen 16. Juli 2014.
  3. Geschichte (Abruf: 15. Januar 2015)
  4. Quelle für 1980, 1985, 1990, 1995, 2000, 2007: Der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen (Hrsg.): Bericht des Präsidiums. 2. Februar 2005. Für 2008-2015: (Studierendenstatistiken der JLU)
    Für den Sommer 1939: Brake, Ludwig [Hrsg.]: 800 Jahre Giessener Geschichte. Gießen 1997, S. 464.
  5. Studienangebot bei der Universität Gießen.
  6. Wahlergebnisse zum Senat (PDF-Dokument; 13 kB).
  7. Erweiterter Senat
  8. Auflistung aller Semesterbeiträge an der JLU Gießen 2010.
  9. Studentischer Wahlausschusses an der JLU Gießen
  10. [2]
  11. Online-Quelle zum StuPa 2013
  12. Online-Quelle zum StuPa 2014
  13. Online-Quelle zum StuPa 2015

50.5803611111118.6772222222222Koordinaten: 50° 34′ 49,3″ N, 8° 40′ 38″ O