Jeløya

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Jeløya
Jeløya im Oslofjord
Jeløya im Oslofjord
Gewässer Oslofjord
Geographische Lage 59° 27′ N, 10° 38′ O59.45728888888910.636480555556Koordinaten: 59° 27′ N, 10° 38′ O
Jeløya (Østfold)
Jeløya
Fläche 19 km²dep1 w3
Hauptort Moss
Jeløya Natural Reserve
Jeløya Natural Reserve

Jeløya ist eine Insel in der norwegischen Kommune Moss in der Provinz Østfold.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Jeløya war eigentlich eine Halbinsel im Oslofjord, aber wurde 1855 durch den Mosskanal (Mossekanalen), einem zwanzig Meter breiten Kanal, der durch den niedrigen Isthmus gebaut wurde. Die Kanalbrücke (Kanalbrua) ist die Verbindung zwischen Jeløya und dem Festland von Moss. Diese war zu Anfang eine niedrige Brücke und ist seit 1957 eine Klappbrücke, die aber seit den frühen 1990er Jahren gesperrt war. Ein Teil der Stadt Moss liegt auf dem südöstlichen Teil von Jeløya.[2]

Mit 19 km² ist Jeløya die größte Insel im Oslofjord. Jeløya besteht zum Großteil aus jungem Lavagestein aus dem Perm. Andere Inseln im Oslofjord, einschließlich Revlingen, Eldøya, Missingene und Søsterøyene, entstanden im gleichen Zeitraum. Ringerikesandstein wurde in einigen Teilen der Insel ausgemacht und fossile Cephalaspidomorphi wurden gefunden. Die größte norwegische Moräne aus der Eiszeit kreuzt Jeløya, geht über zum Osten von Moss und Rygge und zieht sich weiter von Schweden bis nach Finnland.[3]

Bis in die 1990er Jahre waren zwei von Moss’ größten Industriegebieten – Moss Glassverk und Moss Verft – auf dem südlichen Teil von Jeløya. Das Moss Glassverk produzierte von 1898 bis 1999 Container. Die Moss Verft wurde 1870 gegründet und aktiv im Schiffbau bis 1987 und war bis dato einer der größten Arbeitgeber in der Kommune. Diese Gebiete werden nun in teure Appartements und nachindustrielle Geschäfte gewandelt. Jeløya ist heute wohlbekannt für seine Strände, seine Aussicht, einen oft angefahrenen Hafen und eine von Norwegens bekanntesten Kunstgalerien, die Galleri F 15 bei Alby.[4]

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jeløya – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Jeløy (Byguiden.no)
  2. Dette er Norges beste strender. auf aftenposten.no Artikel in der Aftenposten vom 5. Juni 2012
  3. Harald Bjorvand und Fredrik Otto Lindeman: Über ‚Schaum‘ und ‚Getöse‘ und Namen von Inseln‚ Seen und Fjorden. In: Historische Sprachforschung 2007, S. 120.
  4. Galleri F 15 (Fylkesgalleriet Punkt)