Jens Dittmar

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Jens Dittmar (2010)

Jens Dittmar (* 9. Juli 1950 in Saarbrücken) ist ein Liechtensteiner Autor und Herausgeber.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jens Dittmar verbrachte seine Kindheit und Jugend in Liechtenstein. Nach dem Studium der Germanistik in Zürich und Wien, das er mit einer Arbeit über Thomas Bernhard abschloss, arbeitete er 25 Jahre lang im Verlagswesen, u. a. als Redaktionsleiter in München und als Lektor in Stuttgart. Danach war er Dramaturg und Geschäftsführer im Kulturbereich.

Dittmar ist Herausgeber einer Reihe von Büchern, darunter einer Thomas-Bernhard-Werkgeschichte (1981/1990) im Suhrkamp Verlag. Geschenkbände und Anthologien folgten, u. a. eine Gesamtdarstellung der Lyrik aus Liechtenstein. Von Heinrich von Frauenberg bis heute (2005).

Seit 2008 widmet er sich eigenen literarischen Projekten. Der Autor ist verheiratet und lebt in Balzers/Fürstentum Liechtenstein.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anita Grüneis: Vom Logos zum Mythos und zurück [Interview]. In: Vom Logos zum Mythos. Buchobjekte von Jens Dittmar. Stuttgart o. J. [=1993]
  • Ingo Kleinheisterkamp: Vom Buchmacher [Interview]. In: Liechtensteiner Vaterland 14. Oktober 2000
  • Armin Öhri: Erzähltes Erzählen. In: Literaturhaus Liechtenstein, Jahrbuch 5/2010 ISBN 978-3-9523379-3-6
  • Janine Köpfli: „Ich spiele mit der Sprache, um ihr das Genick zu brechen“ [Interview]. In: KuL, 26. September 2010
  • Jürgen Schremser: „Hirnstrudel“ – Gesammelte Erzählungen von Jens Dittmar. In: Kultur, 6/2011
  • Arno Löffler: „Bedeuten tut sowieso kein Wort irgendwas“ – Zu Jens Dittmars neuem Roman „Sterben kann jeder“. In: Kultur, 8/2012
  • Franz Blaha: Jens Dittmars „Als wär’s ein Stück Papier“. In: Driesch 10/2012
  • Sebastian Goop: „Ach, die freche Wirklichkeit“ [Interview]. In: Liechtensteiner Volksblatt, 20. Februar 2014
  • Franz Blaha: „So kalt und schön – ein Sonderweg“. In: Driesch, 18/2014
  • Janine Köpfli: Porträt Jens Dittmar. „Dieses Buch ist mein Vermächtnis“. KuL, 23. Februar 2014
  • Jürgen Schremser: „Welcher Günther? Ich kenne viele Günther …“ Zu Jens Dittmars neuem Roman „So kalt und schön“. Ein Sonderweg. In: Kultur, 3/2014
  • N. N. (=Peter Natter): Von der Zeit des Schreibens. In: Vorarlberger Nachrichten, 17./18. Mai 2014
  • Bettina Stahl: „Wenn ein Werk soll gelingen, dann muss etwas Lebiges hinein“ [Interview]. In: KuL, 29. September 2017
  • Jürgen Schremser: Talking Heads. Zu Jens Dittmar neuem Roman „Falknis. Eine Mordgeschichte“. In: Kultur, 10/2017
  • PEN (=Peter Natter): Wollt ihr ewig leben? Das nicht, aber jetzt. Jens Dittmar erzählt opulent und elegant, und er weiß, wie es geht. In: Vorarlberger Nachrichten, 30. Sept./1. Okt. 2017
  • Arno Löffler: Dionysische Revolte der reinen Kunst. In: Kultur, 7/2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]