John Edwards (Improvisationsmusiker)

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John Edwards, Moers Festival 2012
John Edwards mit PaPaJo im Club W71, 2010

John Edwards (* 1964) ist ein britischer Bassist des Free Jazz und der europäischen Improvisationsmusik.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Edwards 1987 mit dem Bass begonnen hatte, bildete er die Formation The Pointy Birds, die Musik für Tanztruppen wie The Cholmodeleys oder The Featherstonehaughs produzierten. 1990 trat er erstmals mit Musikern wie Roger Turner, Lol Coxhill, Maggie Nichols oder Phil Minton auf. Zwischen 1990 und 1995 war Edwards gleichzeitig Mitglied mehrerer Formationen, wie der Band God, B Shops for the Poor und bei The Honkies. Zudem war er regelmäßiger Begleitmusiker von Londons Szene der improvisierten Musik, hatte erste Solo-Auftritte und arbeitete in Duo-Formation (Bass/Cello) in der Formation The Great Explorers. Seit 1995 gehört John Edwards zu den aktivsten Musikern der Londoner Szene und spielt zwischen 150 und 200 Gigs im Laufe eines Jahres. Er war Mitmusiker von Evan Parker in verschiedenen Formationen und arbeitete außerdem mit Tony Bevan, Jon Lloyd, Veryan Weston und Elton Dean, spielte außerdem mit Michel Doneda, Paul Dunmall, Gerd Dudek, Hans Koch, Sunny Murray, dem London Improvisers Orchestra, Michel Waisvisz und John Butcher sowie im Duett mit dem Perkussionisten Mark Sanders (Nisus Duets, 2002). Mit Paul Lovens und dem Posaunisten Paul Hubweber bildet er das Trio PaPaJo.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Remote Viewers: Crimeways (RV, 2013, mit David Petts, Adrian Northover, Rosa Lynch-Northover, Sue Lynch, Caroline Kraabel)
  • Louis Moholo: For the Blue Notes (Ogun, 2012)
  • Sunny Murray: The Gearbox Explodes! (Foghorn, 2006)
  • Veryan Weston/John Edwards/Mark Sanders: Mercury Concert (Emanem, 2004)
  • Tony Bevan: Nothing is Permanent Bute Woe (Foghorn, 2000)
  • Jon Lloyd: Praxis (FMR, 1997)
  • Evan Parker: London Air Lift (FMP, 1997); The Two Seasons (Emanem, 1999)
  • Eddie Prévost: Touch (Matchless, 1997)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]