Johny Pitts

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Johny Pitts (2016)

Johny Pitts (geboren 1987 in Sheffield) ist ein britischer Essayist und Fotograf.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johny Pitts ist ein Sohn von Richard Pitts, einem schwarzen Musiker, der aus New York City kommt, und Linda, einer Tochter eines weißen britischen Stahlarbeiters. Er wuchs im Stadtteil Firth Park von Sheffield auf. Pitts ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Pitts arbeitet freiberuflich für das Fernsehen und die Presse. 2017 interviewte er Caryl Phillips.[1] Fotografische Arbeiten von ihm wurden in der Qualitätspresse veröffentlicht und eines dient auch als Umschlagfoto seines Buches Afropean. Das Buch beruht auf Gesprächen auf einer Rundreise durch Europa zu verschiedenen Communities Schwarzer Europäer und wurde 2020 u. a. mit dem Bread and Roses Award ausgezeichnet.[2] Pitts erhielt 2021 zur Eröffnung der digitalen Leipziger Buchmesse für das Buch Afropäisch: eine Reise durch das schwarze Europa den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.[3][4] Zudem wurde Pitts für dasselbe Werk 2021 mit dem Prix européen de l’essai Charles Veillon ausgezeichnet.[5]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Claire Diao: Afropea, expérience noire et blanche en Europe, Interview mit Johny Pitts, in: Africultures, Heft 3, 2015, S. 336

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daffodils: A Meeting with Caryl Phillips. In: Ariel, Baltimore, MD : Johns Hopkins University Press, 48, no. 3/4, (2017), S. 37–48
  2. ‘Afropean: Notes from Black Europe’ by Johny Pitts Winner of the Bread & Roses Award 2020, breadandrosesprize.wordpress.com, abgerufen am 1. Januar 2021.
  3. Leipziger Buchpreis für Johny Pitts, bei WDR, 8. Dezember 2020
  4. Felix Stephan, Lothar Müller: Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung. Abgerufen am 30. Mai 2021.
  5. Johny Pitts is awarded the 43rd European Essay Prize for Afropeans, Notes from Black Europe, fondation-veillon.ch, abgerufen am 28. Februar 2022.