Jules Mouquet

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Jules Mouquet (* 10. Juli 1867 in Paris; † 25. Oktober 1946 ebenda) war ein französischer Komponist.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jules Mouquet studierte am Conservatoire de Paris bei Théodore Dubois und Xavier Leroux. Mit seiner Kantate Mélusine gewann er 1896 den renommierten Rompreis. Es folgten weitere Kompositionspreise mit dem Prix Trémont (1905) und dem Prix Chartier (1907). Seit 1913 wirkte Mouquet als Professor für Harmonielehre am Pariser Conservatoire.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mouquets von Spätromantik und Impressionismus beeinflusstes Werk ist durch eine ausgeprägte Neigung zur Antike und Griechenland gekennzeichnet. Diese kommt in Titeln von Orchesterwerken wie Diane et Endymion oder Persée et Andromède, Kammermusik wie Danse grecque oder Divertissement grec (für Flöte und Klavier bzw. Harfe) bzw. Klavierkompositionen wie Etudes antiques zum Ausdruck.

Am bekanntesten ist wohl seine Sonate op. 15 La Flûte de Pan von 1906, die in Fassungen für Flöte und Orchester bzw. Flöte und Klavier vorliegt. Zu Mouquets weiterer Kammermusik zählen ein Septett für Flöte, Oboe, zwei Klarinetten, Horn und zwei Fagotte, ein doppeltes Bläserquintett und eine Symphonietta.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • U. Pešek, Ž. Pešek: Flötenmusik aus drei Jahrhunderten. Bärenreiter, Kassel 1990. ISBN 3-7618-0985-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]