Julia Theek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Julia Theek (* 9. Juni 1966 in Potsdam) ist eine deutsche Künstlerin und Filmemacherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julia Theek verbrachte ihre Kindheit in Berlin und Potsdam. Bei ihrem Großvater, dem Künstler Paul August, erlernte sie schon im Vorschulalter traditionelle Kunsttechniken. Nach dem Abitur arbeitete sie bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und den „Staatlichen Kulturhäusern“, bis sie nach dreijähriger Wartezeit am Fachbereich „Ästhetik-Kunstwissenschaften“ der Humboldt-Universität zu Berlin immatrikuliert wurde. Die Abschlussarbeit schrieb sie über „Semiotische Interpretationsverfahren für Fernsehdesign“. Seit 1990 arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin für Kulturredaktionen u. a. von SFB, DW und RBB, produzierte dann z. T. auch selbst.[1] 2012 gründete Julia Theek mit ihrem Ehemann die Kunstschule „Lübzer Kunstspeicher“.

Die Kunstausstellungen sind Ergebnisse von Recherchezyklen. Als Malerin arbeitet Julia Theek hauptsächlich mit Airbrush, sprüht aus der „Kanne“ und mit Spritzpistolen. Die Eigenheit der Arbeiten besteht in der Interpretation tradierter Motive mit ästhetischen Erfahrungen der MTV-Generation und Stilmitteln der streetart.[2]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: „Gated communities“ VKU-Forum, Berlin[3]
  • 2016: Chiesa della Beata Maria Vergine, Calolziocorte.
  • 2016: Ausstellungsbeteiligungen Kunstlandschaft Kulturhaus Mestlin und Fleißarbeit Stilwerk Berlin
  • 2015: save, stock, store, Berliner Zweigstelle
  • 2014: „belcoo experience“, dt.-ital.-dän. Streetartprojekt in Caprino /Italien und Lübz
  • 2013: Speichern-Ausstellungsbeteiligung im Hamburger Kulturkaufhaus
  • 2012: Einzelausstellung in der Antikenabguss-Sammlung, Berlin Ausstellungsbeteiligung „Friedrich und Brühl“ Schloss Branitz[4]
  • 2011: „3mal“ Ausstellungsbeteiligung im Kunstraum Potsdam-Schiffbauergasse
  • 2008–2010: drei Ausstellungsbeteiligungen „KUNST-KONTOR Sehmsdorf“, Potsdam
  • 2003: Acrylbilder „european“ für „Visual storm II“, New York
  • 1995: Mitarbeit Club Berlin, XLVI. Biennale di Venezia, Teatro Malibran
  • 1992: Ausstellungsbeteiligung „37 Räume“, Berlin
  • 1988: Computergrafik JK Aurora Potsdam

Regie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Lübzer Kunstspeicher
  • 2009: Geheimnisvoller Ort – Schloss Schönhausen RBB
  • 2007: Poor little me
  • 2004–2006: „Ich bin doch nur ein Sonntagsmaler“ Porträt Paul August, Buch, Regie, Prod. [5]
  • 2002: „Stiften gehen – die Kultur braucht Mäzene“ RBB
  • 2001: „Salonlöwinnen“ SFB
  • 1999–2009: „Potsdamer Schlössernacht“
  • 1997/98: Chefredakteurin bei „BerlinArt“
  • 1997: „Kalter Krieg nach Noten“ ORB
  • 1995: Drehbuchförderung durch Filmboard
  • 1994–1997: eigene Musik-Dokumentationsproduktionen, u. a. Video für „Rosenstolz“, „New York Meetdistrict“, „Dreilinden brennt“, „Corvus Corax“
  • 1994: „Proschtschaj, Germania – auf Wiedersehen, Deutschland“ zweiteiliges ORB-Feature über die Verabschiedung der Musiker der Weststreitkräfte der GUS
  • 1993: „Mittelalter jetzt“ Buch, Regie, Produktion
  • 1992: „Heiligabend in Berlin“ SFB
  • 1990: Kunstfest Double Ground Potsdam

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julia Theek - Entrepreneurship Summit. In: Entrepreneurship Summit. (entrepreneurship.de [abgerufen am 30. Januar 2017]).
  2. » Ausstellungen Jony To. Abgerufen am 30. Januar 2017.
  3. Weltpolitik ist kein Streichelzoo mehr. In: The European. (theeuropean.de [abgerufen am 31. Januar 2017]).
  4. Popstar mit Hirschgespann. In: Lausitzer Rundschau. (lr-online.de [abgerufen am 30. Januar 2017]).
  5. Paul August - Pädagoge und Künstler. In: Pressemitteilungen Potsdam.de. (potsdam.de).