Julian Khol

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Julian Khol (2014)

Julian Khol (* 1979 in Wien) ist ein österreichischer bildender Künstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julian Khol, der Sohn des ehemaligen Nationalratspräsidenten Andreas Khol, begann seine künstlerische Ausbildung 2004 in der Klasse von Christian Ludwig Attersee an der Universität für Angewandte Kunst. 2009 wechselte er in die Klasse von Herbert Brandl an der Kunstakademie Düsseldorf. 2011 beendete er sein Studium mit dem Diplom als Meisterschüler Brandls. Julian Khol lebt und arbeitet in Köln. Seit Juni 2012 ist er mit der Fernsehmoderatorin Nazan Eckes verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne. Der erste Sohn wurde am 3. Oktober 2014 und der zweite im Jahr 2016 geboren. In der Öffentlichkeit bekannt wurde Julian um das Jahr 2000 als Model für Top-Modedesigner.[1]

Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch seine großformatigen Arbeiten erregte Julian Khol Aufsehen. Sein expressiver Strich und sein direkter reduzierter Farbauftrag gaben Anlass zu Verweisen der New Yorker Malerei der 1950er Jahre sowie den expressiven Formen und Farben der Künstlergruppe Die Brücke der 1920er Jahre in Berlin. Durch sein wiederholtes Experimentieren und radikale Sprünge innerhalb seiner Arbeit widersetzt sich sein Werk einer genauen Kategorisierung. Seine meist seriellen Arbeiten drehen sich format- und materialunabhängig um Körperstudien, Tiere, Masken und die Gesichtsbemalung der Ureinwohner Papua-Neuguineas sowie des traditionellen japanischen Theaters (Kyōgen, Kabuki und Bunraku). Immer wieder kehrt er auch zu den Landschaften seiner Heimat Österreich zurück.[2]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014 Ausstellung „wer steht, wenn alle sitzen“ Galerie-Breckner, Düsseldorf[3]
  • 2013 Ausstellung „brot und butter“ Galerie Mauroner, Salzburg[4]
  • 2012 Einzelausstellung „afalfa“ Österreichisches Kulturforum, Bratislava
  • 2011 Groupexhibition „3-day stand“ 3 days, 2 cities, many ways (at) brooklyn fire proof – Bushwick, USA
  • 2011 Einzelausstellung Österreichisches Kulturforum Istanbul
  • 2010 Gruppenausstellung „ferndiagnose“ F. Schramma Halle, Köln

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbiographie (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.whoiswho.co.at
  2. Aachener Zeitung 1. April 2014
  3. Galerie-Breckner, Ausstellung 2014
  4. Galerie MAM, Ausstellung 2013