Juno Reactor

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Juno Reactor live 2008

Juno Reactor ist eine Band aus England, die elektronische Musik produziert.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie ist bekannt für ihre orchestral inszenierten Stücke des Psytrance. Neben Ben Watkins gab und gibt es wechselnde Gastmusiker. Juno Reactor wurde 1990 gegründet[1] und erlangte Berühmtheit durch die Werke zu Soundtracks der Matrix-Trilogie.[2]

1994 sorgte die Band für Aufmerksamkeit, als sie von Traci Lords für die Produktion ihres Debütalbums rekrutiert wurde.[3]

Aufgrund der zahlreichen stilistischen Wechsel bezeichnete Lars von Ragazzi es als „fast unmöglich“, den Klang dieses Projekts beschreiben oder einzugrenzen.[4] Das Debütalbum Transmissions orientierte sich am Techno, der Nachfolger Beyond the Infinite am entstehenden Goa/Psytrance. Auf dem dritten Album kamen Weltmusik-Elemente wie Trommeln dazu, weshalb die Musik auch als „Ethno-Goa“ bezeichnet wird[2]. Lars von Ragazzi bezeichnete God Is God zusammen mit Laughing Gas, Conga Fury, Pistolero und Master of the Universe als „ausgezeichneten Einblick ins Universum dieser Band“.[4] Inzwischen schreibt Watkins jedoch keine Goa-Stücke mehr und lässt sich von orchestraler Musik inspirieren.[1] Zahlreiche Juno-Reactor-Stücke behandeln religiöse Themen.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ben Watkins, Earthcore 2008

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Transmissions
  • 1994: Lu.Ci-Ana
  • 1995: Beyond the Infinite
  • 1997: Bible of Dreams
  • 2000: Shango
  • 2004: Labyrinth
  • 2008: Gods & Monsters
  • 2013: The Golden Sun of the Great East

Livealben, Remixalben, Best of[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Odyssey 1992-2002 (Best of)
  • 2011: Inside the Reactor (Remix-Album)
  • 2012: "From the Land of the Rising Sun" - Inside the Reactor II (Remix-Album)
  • 2015: The Golden Sun ... Remixed

Singles und EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Laughing Gas
  • 1994: High Energy Protons
  • 1995: Guardian Angel
  • 1996: Samurai (EP)
  • 1997: Jungle High
  • 1997: Conga Fury (EP/Single)
  • 1997: God Is God
  • 1999: Pistolero
  • 2000: Nitrogen (Part 1 & 2)
  • 2000: Masters of the Universe
  • 2002: Hotaka (EP/Single)
  • 2003: Zwara (EP)

Soundtracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: I’m Here… Another Planet auf Lost in Space – Original Motion Picture Soundtrack (Juno Reactor zusammen mit The Creatures)
  • 2003: Conga Fury (Animatrix Mix) auf The Animatrix – The Album
  • 2003: Mona Lisa Overdrive und Burly Brawl auf The Matrix Reloaded: The Album (zusammen mit Don Davis)
  • 2003: The Trainman Cometh, Tetsujin und Navras auf The Matrix Revolutions: Music From The Motion Picture (zusammen mit Don Davis)
  • 2003: Guardian Angel (Full Version – US Exclusive Only) auf Texhnolyze: Music Only Music but Music

Der Track Shango war im Intro des Filmes Lara Croft: Tomb Raider zu hören, Labyrinth im Trailer zum venezolanischen Film Secuestro Express. Im Film Legion war Mutant Message Teil des Soundtracks.

Computerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Playstation

  • Jet Moto 3
  • Frequency
  • Kinetica
  • The Mark of Kri

Xbox

  • Mad Dash Racing

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Damage: Juno Reactor.
  2. a b Marcus Nathofer, Sebastian Huhn: New Model Army - Cologne 2009.
  3. John Bush: Juno Reactor. In: All Music Guide to Electronica: The Definitive Guide to Electronic Music. San Francisco: Backbeat Books 2001, S. 274.
  4. a b Lars: JUNO REACTOR "Odyssey 1992 - 2002" (Metropolis Records) (Memento vom 23. April 2009 im Internet Archive).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Juno Reactor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien