Käsehobel

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Der Käsehobel wurde vom Norweger Thor Bjørklund (1889–1975), einem Tischlermeister aus Lillehammer, im Jahre 1925 erfunden und patentiert. Ab 1927 erfolgte die Massenproduktion.

Käsehobel sind in den skandinavischen Ländern und in den Niederlanden weit verbreitet, da der Käseverbrauch hier groß ist. Außerdem sind die traditionellen Käsesorten in diesen Ländern hart genug, um in Scheiben gehobelt zu werden.

Der Hobel besteht in der Regel aus einem mehr oder weniger dekorativ geformten Stahlstück mit einem stufenlos verstellbaren Messer in der Fläche. Die Dicke des Schnittgutes wird über eine Stellschraube justiert. Der Käse, in der Regel Parmesan oder andere Hartkäse, oder die Trüffel werden mit Hilfe des Hobels in hauchdünne Scheiben geschnitten und über die Hauptspeise gegeben.

Die Käsehobel, die in den skandinavischen Ländern zum Einsatz kommen, haben statt des verstellbaren Messers eine geschliffene Öffnung, die sich leicht biegen lässt, um die Dicke des Schnittgutes geringfügig zu variieren.

Eine besondere Form des Käsehobels ist die Girolle, die für das Schaben von Tête-de-Moine-Käse verwendet wird.

Ebenfalls eine Schweizer Entwicklung ist eine schwere Holzausführung mit einstellbarer Klinge, die speziell für Hart- und Extrahartkäse geeignet ist und zum Schneiden von Hobelkäse benutzt wird.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Käsehobel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Käsehobel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen