Kaliumsilicat

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Wikipedia:Redaktion Chemie/ausgeblendete Strukturformel

Allgemeines
Name Kaliumsilicat
Andere Namen
  • Kaliwasserglas
  • Kaliumsilikat
Summenformel K2O5Si2
CAS-Nummer
  • 1312-76-1
  • 10006-28-7 (als K2O3Si)
PubChem 66200
Kurzbeschreibung

Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 214,36 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,25−1,60 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

905 °C[2]

Löslichkeit

löslich in Wasser (360 g·l−1 bei 20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​302+352​‐​305+351+338​‐​321​‐​405​‐​501Vorlage:P-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​37
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Kaliumsilicat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Kaliumverbindungen und Silicate. Es ist in der Regel eine nicht genau stöchiometrische Substanz mit der Formel K2O·nO2Si (also Kaliumoxid und Siliziumdioxid), wobei n bei Tetrakaliumorthosilicat 0,5 ist und bei kommerziell verfügbaren Produkten das Verhältnis zwischen 1,5 und 5,0 liegt.[2]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Man gewinnt Kaliumsilicat durch Zusammenschmelzen von Quarzsand, Kaliumcarbonat und Kohle (alles fein pulverisiert). Das so erhaltene, feste Gemisch aus Kaliumsilicat und Kieselsäure wird häufig für die weitere Verwendung unter Druck mit überhitztem Wasser in eine sirupartige Lösung verwandelt.[4]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Kaliumsilicat ist ein glasartiger Feststoff, welcher löslich in Wasser ist.[1]

Verwendung[Bearbeiten]

Kaliumsilicat wird als Bindemittel und Klebstoff (für Mineralfarben und -putze, Feuerfestmörtel, Baustoffe) und in sogenannten Pflanzenstärkungsmitteln verwendet.[5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Eintrag zu CAS-Nr. 1312-76-1 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 17. Mai 2011 (JavaScript erforderlich).
  2. a b c OECD: Screening Information Dataset (SIDS) Initial Assessment Report (SIAR) für Soluble Silicates (PDF)
  3. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist nur noch auf Altbeständen zu finden und von rein historischem Interesse.
  4. Kremer Pigmente: Kaliwasserglas
  5. vanbaerle: Kaliumsilikat