Karl Güldenapfel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Karl Alfred Güldenapfel (* 18. Juli 1859 in Vieselbach; † 8. Oktober 1944 in Eisenach) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer in Jechaburg und Stockhausen.

Kindheit und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Güldenapfel wurde 1859 als Sohn des Accesistes und Registrators Wolfgang Ernst Friedrich und seiner Gattin Mathilde (geb. Sieckel) geboren.

Er besuchte die Schule ab 1865 in Jena und 1874 bis 1878 in Weimar. Danach studierte er 1878 bis 1881 in Jena und diente zwischenzeitlich dem Militär für ein Jahr. Sein erstes Examen absolvierte er 1882 in Sondershausen, das zweite 1883.

Beruflicher Werdegang und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Güldenapfel wurde 1883 als Pfarrvikar in Jechaburg ordiniert und 1885 dort als Pfarrer eingesetzt. 1920 ernannte man ihn zum Landesoberpfarrer von Schwarzburg-Sondershausen, 1921 wurde er nebenamtliches Mitglied des Landeskirchenrates. Ab dem 1. Juli 1921 war er als Pfarrer in Stockhausen tätig. Im Jahr 1927 ging er in den Ruhestand.

Im Laufe seines Berufslebens gab er das „Verzeichnis der evangelischen Kirchenbücher Thüringens“ heraus.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Jena heiratete er am 16. April 1884 Hermine Therese Agnes Knoll (* 1857), die Tochter des Großherzoglichen Ökonomieinspektors Richard aus Jena und seiner Gattin Friedericke (geb. Grell). Die Kinder der beiden sind nicht feststellbar. Vermutlich blieb die Ehe kinderlos.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die evangelischen Kirchenbücher Thüringens. C. A. Starke : Görlitz, 1934. Digitalisat bei GenWiki

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gesellschaft für Thüringer Kirchengeschichte (Hrsg.): Thüringer Pfarrbuch Band 2: Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. 1997, ISBN 3-7686-4148-1.