Kaukausib

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Kaukausib
Kaukausib Rivier
Luftaufnahme der Kaukausib-Quelle (2016)

Luftaufnahme der Kaukausib-Quelle (2016)

Daten
Lage ǁKaras, NamibiaNamibia Namibia
Quelle Kaukausib
26° 59′ 15″ S, 15° 38′ 58″ OKoordinaten: 26° 59′ 15″ S, 15° 38′ 58″ O
Quellhöhe 380 m

Länge ca. 40 km
Einzugsgebiet 5.481,399 km²

Der Kaukausib ist ein Rivier im ehemaligen Diamantensperrgebiet im Süden Namibias.[1] Auch häufig als Kaukausib-Mulde[2] (siehe Vlei) bezeichnet, verläuft er mitten in der Namib von Süden gegen Nord-Nordwesten. Am oberen Ende des Kaukausib befindet sich eine Quelle, die während des ganzen Jahres Wasser führt und die verschiedenen Tieren, vor allem Oryx und Straußen, eine Tränke ist. Die Kaukausib-Quelle liegt 62 km südöstlich von Lüderitz und 40 km östlich der Atlantikküste auf 375 m. ü. M. (1235 ft). Auf dem Bild rechts sind an der Quelle verschiedene Oryx zu sehen. Ein Dutzend Strausse entfernen sich von der Quelle in Richtung der linken unteren Ecke des Bildes.

Das Einzugsbeiet beträgt 5.481,399 km².[3]

An der Kaukausib-Quelle wurden früher die Ochsen auf dem Marsch von Lüderitzbucht nach Aus getränkt.

„... und bald darauf war die Wasserstelle Kaukausib erfüllt von Lärm und Staub, von Gestampf und Ochsengebrüll.“

Meno Holst: Lüderitz erkämpft Südwest S.118 (1941)

Im Buch Diamonds in the Desert[4] wird beschrieben, wie August Stauch Anfang des 20. Jahrhunderts ein Unternehmen mit dem Namen Kaukausibtal Diamantengesellschaft gegründet hat.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kaukausib – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Namibia Travel Map. Kunth-Verlag, München 2017, ISBN 978-3-95504-578-4.
  2. Kaukausib-Mulde
  3. Mapping the Major Catchments of Namibia. Ben J. Strohbach, National Botanical Research Institute, S. 5–6.
  4. Olga Levinson: Diamonds in the Desert. 2. Auflage, Kuiseb Verlag, Windhoek 2009, ISBN 978-99916-40-85-3.
  5. Field report Anib and Arasab pan – southern Namib Desert 27.-31.10.2019, Dr. Henselowsky Felix, Universität Heidelberg