Kellerstöckl

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Kellerstöckl am Csaterberg (Kohfidisch) im südlichen Burgenland

Unter Kellerstöckl versteht man in Österreich ein landwirtschaftlich genutztes Gebäude, vornehmlich in Weinbaugebieten (→ Weinbau in Österreich).[1]

Kellerstöckl wurden in sehr schräger Hanglage errichtet, dabei sind die Keller selbst oft weit in den dahinterliegenden Hang vorgetrieben. Der Name leitet sich vom Keller, dem wesentlichen Teil des Gebäudes her, auf dem ein einfaches, meist nur einräumiges Stockwerk errichtet wurde, das als Aufenthalts- und Schlafraum für die Arbeiter im Weinberg diente. Die Kellerstöckl wurden traditionell als massive Blockholzbauten mit Lehmverputz ausgeführt, um die für die Lagerung des Weines notwendigen Temperaturen zu gewährleisten. Der Raum unter dem spitzgiebeligen Dach, der Boden, diente als Lager- und Trocknungsraum für verschiedene Lebensmittel.

Die Keller selbst waren meist zweigeteilt: Der vordere Kellerteil wurde als Arbeits- und Pressraum verwendet, während der hintere, oft auch noch um einige Stufen tiefergelegte Teil des Kellers der eigentlich Gär- und Lagerkeller war.

Heute werden viele Kellerstöckl als Ferienwohnungen adaptiert oder als Touristenappartements vermietet.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Weinmuseum: Gebäude. Abgerufen am 1. März 2018.
  2. Urlaub am Weingut im Südburgenland - Kellerstöckl am Liendlberg. Abgerufen am 1. März 2018 (deutsch).