Ken Wheeler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Kenneth Wheeler (genannt Flex) (* 23. August 1965 in Fresno, USA) ist ein US-amerikanischer Bodybuilder. Neben dem Sport arbeitet er als Polizist in seiner Heimatstadt Fresno. Zwischen 1985 und 2003 gewann er zahlreiche Titel bis er wegen einer Nierenerkrankung seine Karriere beenden musste. Unter anderem gewann er 1993, 1997, 1998 und 2000 die Arnold Classic, 1993, 1998 und 1999 wurde er Zweiter bei Mr. Olympia. 1994 hatte Flex einen schweren Autounfall und landete beinahe im Rollstuhl. Nur ein Jahr später startete er sein Comeback und gewann auf Anhieb. 1999 traf Flex ein weiterer Schicksalsschlag. Bei ihm versagten die Nieren. Es wurde die sogenannte Fokal segmentale Glomerulosklerose diagnostiziert.

Trotz Spekulationen in der Presse um die Ursache für das Nierenversagen, wies Wheeler darauf hin, dass das Versagen nicht durch seinen jahrelangen Missbrauch von Steroiden selbst verschuldet, sondern genetisch bedingt sei. Wheeler ist einer der wenigen Bodybuilder mit einem fehlerhaften Myostatin-Gen[1][2] Nach einer erfolgreichen Nierentransplantation 2004 musste Flex, nach jahrelangen Steroidkonsum, das erste Mal ohne es zu wollen Steroide einnehmen. Dies waren jedoch katabole Steroide, die seine enormen Muskelberge abbauen sollten.

Wheeler hat eingestanden seit seinem 18. Lebensjahr Steroide genutzt zu haben, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen geführt hat.[3]

Seit dem Ende seiner aktiven Laufbahn arbeitet Wheeler als Kampfrichter, er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Wheeler ist 1,75 m groß, sein Wettkampfgewicht lag bei 110 kg – heute liegt es bei unter 90 kg.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.got-big.de/Blog/myostatin-das-muskel-gen/
  2. http://www.isegoria.net/2004/06/myostatin-belgian-blue-and-flex-wheeler/
  3. Edward Epstein: The muscle marketplace San Francisco Chronicle, 8 March 2005