Choy (Iran)

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Choy
Ein Basar in Choy
Ein Basar in Choy
Choy (Iran)
Choy
Choy
Basisdaten
Staat: IranIran Iran
Provinz: West-Aserbaidschan
Koordinaten: 38° 31′ N, 44° 58′ O38.51666666666744.9666666666671040Koordinaten: 38° 31′ N, 44° 58′ O
Höhe: 1040 m
Einwohner: 184.409 (2008)
Zeitzone: UTC+3:30
Webseite: www.khoycity.ir

Choy, auch Choi oder Khoy (persisch ‏خوی‎, kurdisch und aserbaidschanisch Xoy/‏خوی‎) ist eine Stadt in der iranischen Provinz West-Aserbaidschan nördlich der Stadt Urmia. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Aserbaidschanern und Kurden. Im Jahr 2008 hatte die Stadt 184.409 Einwohner.[1] Die vorherrschende Religionsgruppe in der Bevölkerung sind Schiiten.[2]

Choy liegt in der Choy-Senke und ist von hohen Bergen umgeben. Dies führt dazu, dass die Winter im Vergleich zu den anderen Städten milder sind. Die Tiefsttemperaturen erreichen -14 °C. Die Sommer sind sehr heiß.

Die Wirtschaft der Region ist agrarisch strukturiert. Angebaut werden vor allem Früchte, Getreide, Tabak, Baumwolle und Nutzholz. Der Name Khoy stammt von dem Wort Qvyvn (Schafe).[3][4][5] Die Encyclopaedia of Islam leitet den Stadtnamen vom kurdischen Wort Choy/Xoy für Salz ab.[6] In der Nähe der Stadt gibt es viele Salzminen.

Die Stadt hatte als Station auf der Seidenstrasse eine wichtige Position. Als Grenzstadt zwischen dem Iran und dem Osmanischen Reich und dem Iran und dem Russischen Reich war Choy wichtig. Choy wurde 1827 von Russland und 1911 von der Türkei angegriffen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt durch die Sowjetunion kontrolliert.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Khoy – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bürgermeister Choy
  2. Alle Dinge und Neuigkeiten rund um Choy
  3. Stadtregierung von Choy
  4. Geschichte von Choy-محمدامین ریاحی
  5. تأملی بر نام شهرهای آذربایجان صفحه ۵۴-۵۵ زبان ترکی استانبولی سال چاپ ۱۹۵۸ نگهداری در کتابخانه تبریز.
  6. The Encyclopaedia of Islam. New Edition: Artikel Khoi von R. M. Savory

Quelle[Bearbeiten]