Kiefernnatter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kiefernnatter
Kiefernnatter

Kiefernnatter

Systematik
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Überfamilie: Nattern- und Vipernartige (Colubroidea)
Familie: Nattern (Colubridae)
Unterfamilie: Eigentliche Nattern (Colubrinae)
Gattung: Pituophis
Art: Kiefernnatter
Wissenschaftlicher Name
Pituophis melanoleucus
(Daudin, 1803)

Die Kiefernnatter (Pituophis melanoleucus) ist eine ungiftige Schlange mit drei Unterarten.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die tagaktive und temperamentvolle Kiefernnatter erreicht eine Länge von 120 bis 180 cm. Ihre Grundfärbung reicht von hellen Grüntönen bis grau, der Kopf ist bräunlich. Über den gesamten Rücken und an den Flanken ziehen sich hintereinander sechseckige, schwarze Flecken.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kiefernnatter besiedelt Prärien, trockene Kiefern- und Eichenwälder, Buschland und felsige Wüstengebiete im Zentralen Nordamerika von Südkanada bis Nordmexiko.

Ernährung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kiefernattern vertilgen große Mengen an Nagetieren und helfen so der Landwirtschaft. Viele haben sich auf Gopherratten spezialisiert. Die meisten fressen auch Vögel und deren Eier.

Winterruhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je nach Verbreitungsgebiet machen die Schlangen einen mehr oder weniger ausgedehnten Winterschlaf. In nördlicher oder höher gelegenen Gebieten bis etwa 4 Monaten, in den südlichen und flacheren Gebieten können es auch nur kurze Ruhepausen wegen ungünstigem Wetter sein. Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Tiere meist einzeln überwintern. Viele Kiefernnattern überwintern in Nagerbauten. Auch Eiablageorte gibt es in einem nahen Umkreis um die Überwinterungsplätze.

Unterarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kiefernatter, nördliche Kiefernatter – Pituophis melanoleucus melanoleucus
  • Florida Kiefernatter, südliche Kiefernatter – Pituophis melanoleucus mugitus
  • Schwarze KiefernatterPituophis melanoleucus lodingi

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Schmidt: GU Tierratgeber, Nattern faszinierend und exotisch. 2005

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kiefernnatter – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien