Kienbachklamm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Felsbildstation Kienbachklamm

Die Kienbachklamm ist eine Klamm zwischen St. Wolfgang und Bad Ischl in Österreich.

Die Klamm befindet sich am Kienbach im Südwesten des Zimnitz-Massivs auf 750 m Seehöhe.

Die Kalmm ist bekannt für ihre Petroglyphen. Mit rund 950 Einzeldarstellungen beherbergt die Kienbachklamm eines der größten Felsritzbilder der Nordalpen, wobei aber etwa 80 % durch den Felsbildtourismus zerstört sind. Die Felsbilder wurden 1938 entdeckt und 1992 durch den Verein für alpine Felsbild- und Siedlungsforschung dokumentiert. Als Motive sind Gitter, Leiter, Mühlebrett, Kreuz mit Endpunkten, Pentagramm, Radkreuz, Sexualsymbol und geometrische und figürliche Motive: Haus, Hütten, Tierköpfe sowie drei grobe, stark fragmentierte Weiheinschriften an Mars Latobius erkennbar.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Archäologie und Felsbildforschung − Studien und Dokumentationen, Verein für alpine Felsbild- und Siedlungsforschung, 19./20. Jahrgang, Heft 1/2, 1999 (PDF, auf anisa.at).

Koordinaten: 47° 44′ 20,1″ N, 13° 31′ 50,2″ O