Kikos

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Société Française Kikos
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Gründung 1979
Auflösung 1985
Sitz Antibes
Branche Automobilhersteller

Die Société Française Kikos war ein französischer Hersteller von Automobilen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde im Juni 1979 gegründet und begann 1980 mit der Produktion von Automobilen. Der Standort war an der Rue de la Touraque 34 in Antibes. Der Markenname lautete Kikos. 1985 endete die Produktion.[1]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst stellte das Unternehmen Kleinstwagen her. Es waren Dreiräder mit einem einzelnen Vorderrad. Für den Antrieb standen ein luftgekühlter Motor von Motobécane mit 50 cm³ Hubraum und ein wassergekühlter Motor von Zündapp mit 125 cm³ Hubraum zur Verfügung. Der Motor war im Heck montiert und trieb das linke Hinterrad an. Besonderheit war ein Automatikgetriebe. Eine offene und eine geschlossene Karosserie standen im Angebot. Beide Karosserien bestanden aus Kunststoff.

Ab 1982 entstand der IVE-RS 82. Dies war ein Sportwagen. Der Motor stammte vom Renault 12 und weitere Teile vom Alpine A 110. Das darauf folgende Modell IVE-RS 85 basierte auf dem Renault 5 der zweiten Generation.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 74. Toutes les voitures françaises 1980. Salon 1979. Histoire & Collections, Paris 2005. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 90. Toutes les voitures françaises 1981. Salon 1980. Histoire & Collections, Paris 2008. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 80. Toutes les voitures françaises 1982. Salon 1981. Histoire & Collections, Paris 2006. (französisch)
  • Rudolf Heitz (Chefredakteur): Auto Katalog 1986. Vereinigte Motor-Verlage GmbH & Co. KG, Stuttgart 1985.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Allcarindex (englisch, abgerufen am 30. November 2013)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.
  2. Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.