Kimmstein

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Als Kimmsteine bezeichnet man Steine zum Höhenausgleich, die üblicherweise in der ersten Schicht (Kimmschicht) einer Wand (Wandfuß) oder zum Abschluss der Wand (Wandkopf, Brüstungsabschluss) eingesetzt werden. Besonders sorgfältig muss das Anlegen der Kimmschicht bei Plansteinmauerwerk erfolgen, da in den darüberliegenden Schichten mit Dünnbettmörtel gearbeitet wird und ein Toleranzausgleich nicht mehr möglich ist.

Die Kimmschicht muss äußerst präzise verlegt werden (z. B. mit Hilfe einer Laservermessung). Selbst geringfügige Abweichungen von der horizontalen Lage der Oberfläche haben merkbaren Einfluss auf die lotrechte Genauigkeit einer Wand. Je nach Steinsorte (Kalksandstein, Porenbeton, Ziegel) gibt es Kimmsteine mit besonderen Abmessungen. Zur Reduzierung der Wärmebrückenwirkung der untersten Steinlage bieten die Hersteller inzwischen Kimmsteine aus speziellen Materialien an, die bewirken, dass die Wärmeverluste in diesem Bereich geringer sind.

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