Kjeldahl-Kolben

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Schnitt eines Kjeldahl-Kolbens
Kjeldahl-Kolben mit einer Gülleprobe in kochender Schwefelsäure zur Bestimmung von Gesamtstickstoff

Der Kjeldahl-Kolben ist ein langhalsiger, birnenförmiger Rundglaskolben, der auch mit einem Normschliff ausgestattet sein kann.[1] Er wurde nach dem dänischen Chemiker Johan Kjeldahl (1849–1900) benannt, der ihn als Hilfe für nasse Aufschlüsse, z. B. zur Vereinfachung der ebenfalls nach ihm benannten Methode zur Stickstoffbestimmung konstruierte.[2] Der Kjeldahl-Kolben dient anschließend auch zur Destillation organischer Substanzen für analytische Zwecke. Beim Heizen wird der Kolben schräg gehalten. Die Fertigung der Kjeldahl-Kolben erfolgt in Anlehnung an die DIN 12 360.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Otto-Albrecht Neumüller (Herausgeber): Römpps Chemie Lexikon, Frank'sche Verlagshandlung, Stuttgart, 1983, 8. Auflage, S. 2117, ISBN 3-440-04513-7.
  2. Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 677.