Kleinfahrzeug

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Auf deutschen Binnenschifffahrtsstraßen gilt ein Wasserfahrzeug als Kleinfahrzeug, wenn dessen Schiffskörper ohne Ruder und Bugspriet eine Länge von weniger als 20 m aufweist. Nach der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung gibt es allerdings auch Fahrzeuge, die zwar kürzer als 20 m sein können, rechtlich aufgrund ihrer Art aber keine Kleinfahrzeuge sind, wie zum Beispiel Fahrgastschiffe, die für mindestens 12 Personen zugelassen sind, Fähren, oder schwimmendes Gerät. Praktische Relevanz hat die Unterscheidung zwischen Kleinfahrzeugen und Fahrzeugen – das sind Wasserfahrzeuge, welche keine Kleinfahrzeuge sind – insbesondere deshalb, weil Kleinfahrzeuge Fahrzeugen auf Kollisionskurs grundsätzlich auszuweichen haben.

Rechtsquellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschiffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen (KIFzKV-BinSch) vom 21. Februar 1995 (BGBl. I S. 226)
  • § 2.02 der Binnenschiffahrtsstraßenordnung (BinSchStrO)
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