Koinonia (Band)

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Koinonia
Allgemeine Informationen
Herkunft USA, Mexiko, Peru, Kolumbien[1]
Genre(s) Jazz, Fusion, Christliche Popmusik
Gründung 1980
Auflösung 1991
Ehemalige Mitglieder
Percussion
Alex Acuña
E-Bass
Abraham Laboriel
Saxophon, Flöte
Justo Almario
Holzblasinstrumente
John Phillips
Keyboards, Gesang
Lou Pardini
Gitarre
Hadley Hockensmith
Gitarre
Dean Parks
Klavier
Harlan Rogers
Schlagzeug
Bill Maxwell

Koinonia war eine christliche Fusion-Jazz-Band, die in der Zeit von 1982 bis 1990 insgesamt vier Alben produziert hat. Der Name der Band geht auf das griechische Wort Koinonia (κοινωνία) zurück, welches Gemeinschaft durch Teilhabe bedeutet.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Band 1980 von Abraham Laboriel, einem klassisch ausgebildeten Gitarristen am elektrischen Bass, dem Schlagzeuger Bill Maxwell, Dean Parks (Gitarre), Alex Acuña (Percussion und Trommeln), John Phillips (Holzblasinstrumente), Hadley Hockensmith (Gitarre), und Harlan Rogers an den Keyboards. Die Band ging aus der Instrumentalgruppe Sonlight hervor, die als Backing-Band für Andraé Crouchunter dem Namen „The Disciples“ auftrat und 1972 ein eigenes Album veröffentlicht hatte.[2]

Ihren ersten Auftritt hatte Koinonia 1980 im Baked Potato in Los Angeles. Das Debütalbum erschien 1982 unter dem Titel More Than a Feelin’. Anschließend trat die Band in Skandinavien auf, wo ihr Livealbum Celebration aufgenommen wurde.[2]

1981 verließ John Phillips die Band und wurde durch den und Dean Parks die Band und wurde durch den Saxophon- und Flöten-Virtuosen Justo Almario. Dean Parks verließ ebenfalls die Band, da die Band sehr oft und in verschiedenen Ländern live spielte und er ungern reiste.[3][2] 1986 erschien das Album Frontline. Chester Thompson stieß während der Europatour in 1987 als Ersatz für Alex Acuña dazu, wurde aber kein offizielles Bandmitglied. 1988 schließlich kam Lou Pardini zu der Band (Keyboards und Gesang). Mit ihm entstand das letzte selbstbetitelte Studioalbum.[4] Koinonia löste sich in 1991 auf.[5] Nach dem Split gründeten Alex Acuña und Husto Almario die Latin-Gruppe Tulu.[6]

Musikstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bandmitglieder waren alle erfolgreiche Studiomusiker, die einen sehr guten Ruf in der Musikszene besaßen und mit vielen bekannten Künstlern zusammenarbeiteten (z. B. Lionel Richie, Quincy Jones, Chaka Khan etc.).[6]

Die ersten beiden Alben enthielten fast ausschließlich Instrumentalstücke. In den beiden späteren wurde auch Gesang integriert. Stilistisch integrierten die Band Stilmittel des Jazz-Funk, einem Jazz-Subgenre mit kräftigen Back-Beats, Groove und Rhythmusgitarre. Andere nennenswerte namhafte Künstler in dieser Zeit und ähnlicher Ausprägung waren: The Crusaders, Weather Report, Herbie Hancock, Alphonse Mouzon, Chick Corea, Lee Ritenour, Azymuth, Eumir Deodato, Jeff Lorber, und Seawind.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1982: More than a Feelin’ (Breaker Record)
  • 1984: Celebration (Livealbum, Breaker Records)
  • 1986: Frontline (Sparrow Records)
  • 1989: Koinonia (Royal Music)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Compact Favorites (Sparrow Records)
  • 1992: Pilgrim’s Progression – Best of Koinonia (Maxus Records)
  • 2010: All the Best (Kompilation aus 4 CDs und 2 DVDs, MEP Records)

Videos/DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Celebrate in Gothenburg (DVD eines Live-Konzerts von 1983)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1982: More Than a Feelin’ (Pop Eye)
  • 1986: Señor / Greatest Love (Sparrow Records)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cover text from back side of 1984 album Celebration
  2. a b c Don Cusic: Encyclopedia of Contemporary Christian Music: Pop, Rock, and Worship: Pop, Rock, and Worship. ABC-CLIO, 2009, ISBN 978-0-313-34426-8, S. 259.
  3. Koinonia. oblibs.com, abgerufen am 2. Mai 2016.
  4. Koinonia. In: A Closer Look. Blue Desert. Abgerufen am 7. Dezember 2015.
  5. Bill Maxwell, Facebook, May 2009.
  6. a b West Coast Music. Westcoast.dk, abgerufen am 2. Mai 2016.