Kolossale Jugend

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Kolossale Jugend war gegen Ende der 1980er Jahre neben Cpt. Kirk &. und Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs eine der ersten maßgeblichen Bands, die von Musikkritikern der so genannten Hamburger Schule zugeordnet wurden.

Benannt wurde Kolossale Jugend nach „Colossal Youth“, dem einzigen Album der britischen Post-Punk-Legende Young Marble Giants.

Line-up[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: Kein Schulterklopfen (Single|7") Lado
  • 1989: Heile Heile Boches (LP) wiederveröffentlicht 2004
  • 1990: Leopard 2 (LP/CD) wiederveröffentlicht 2004

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Kriminalroman Freitags isst man Fisch des Autorengespanns Bohnet Pleitgen hat die Kolossale Jugend in der Hamburger-Szenekneipe Lehmitz auf der Reeperbahn einen (fiktiven) Auftritt, der ungewollt zu einer dramatischen Zuspitzung der Handlung führt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julian Weber: Antifa meets Popkanon, 15. April 2010, taz.de
  2. Bohnet Pleitgen: Freitags isst man Fisch, (Ariadne Krimi. Bd. 1177), Argument Verlag, Hamburg 2009, ISBN 978-3-86754-177-0, S. 224ff.