Korea Superconducting Tokamak Advanced Research

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Fusionsexperiment KSTAR (Typ Tokamak)
KSTAR-Magnetsystem (Blau Toroidalfeld / Rot Poloidalfeld)

Korea Superconducting Tokamak Advanced Research (kurz KSTAR) ist ein supraleitendenes Fusionsexperiment des Fusion Research Institutes in Daejeon in Südkorea. Das Projekt wurde im Jahr 1995 genehmigt, aber der Bau wurde von der ostasiatischen Finanzkrise erheblich verzögert. KSTAR ist auch Teil des Fusionsexperimentes ITER. Das erste Plasma wurde am 15. Juli 2008 gezündet.[1]

KSTAR war eines der ersten Fusionsexperimente des Typs Tokamak in der Welt mit einem supraleitenden Magnetsystem. Das KSTAR-Magnetsystem besteht aus 16 Niob-Zinn-Gleichstrom-Toroidalfeld-Magneten, 10 Niob-Zinn-Wechselstrom-Poloidalfeld-Magneten und 4 Niob-Titan-Wechselstrom-Poloidalfeld-Magneten. Das maximale Toroidalfeld von 3,5 Tesla erlaubt einen maximalen Plasma-Strom von 2 Megaampere. Wie bei anderen Tokamaks-Experimenten wird das Plasma durch Zyklotron-Resonanzheizung sowie durch die Injektion von Neutralteilchen geheizt. Die anfängliche Heizleistung des Experimentes betrug 8 Megawatt. Das Experiment wird mit Wasserstoff oder Deuterium betrieben. Es sind Plasmapulse bis zu 300 Sekunden Dauer geplant.

Ende 2016 konnte ein Plasma im H-Modus 70 Sekunden lang aufrechterhalten werden.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 16. April 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nfri.re.krKSTAR has successfully achieved its First Plasma Target!
  2. NFRI News 14, Dezember 2016 (Memento des Originals vom 16. April 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nfri.re.kr, abgerufen am 17. April 2017