Kosala

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Indien, 600 vor Christus

Kosala (Sanskrit: कोशल, Kośala) war ein nordindisches Königreich in der Gangesebene zur Zeit des historischen Buddha Gotama (um 500 v. Chr.). Es war eines von 16 Großstammestümern (den sogenannten Mahajanapadas) und lag im Norden des heutigen indischen Bundesstaates Uttar Pradesh. Nach einer Reihe zermürbender Kriege wurde es schließlich um 450 v. Chr. vom Nachbarstaat Magadha annektiert.

Die Hauptstadt von Kosala war Shravasti (Savatthi) oder Saket, das in der buddhistischen Literatur der Name von Ayodhya ist. Zur Zeit Buddhas wurde das Königreich von Mahakosala, Pasenadi und Vidudabha regiert.

Kosala wird in den altindischen Epen Ramayana, Mahabharata und in den Puranas erwähnt. Laut dem Ramayana und den Puranas hieß die Hauptstadt Ayodhya. Im Ramayana sitzt der König Dasharatha, Vater von Rama, in Ayodhya auf dem Löwenthron (Sanskrit simhasana).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]