kulturministerium.ch

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kulturministerium.ch ist ein Projekt des Vereins p&s netzwerk kultur in Kooperation mit verschiedenen Kulturorganisationen und Kulturverbänden der Schweiz (darunter als grösste Legitimation der Dachverband aller Kulturschaffenden, Suisseculture), das 2005 von Beat Mazenauer und Adi Blum gegründet worden ist. Es sieht sich als „virtuelles Kompetenz- und Diskussionszentrum für Fragen der Kultur und Kulturpolitik“. Das kulturministerium.ch will die kulturelle Vielfalt fördern und über die Einhaltung des Kulturartikels 21 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft („Die Freiheit der Kunst ist gewährleistet“) wachen. Mit verschiedenen Aktionen und Vorstössen bei Kantonen und Bund setzt es sich zusammen mit anderen Organisationen unter anderem für eine Pensionskasse für Kulturschaffende ein, die dann in der zweiten Legislatur (2007–2009) zusammen mit der AXA gegründet worden ist.

kulturministerium.ch ist keine offizielle Amtsstelle des Bundes. So ist auch der seit 2005 alle zwei Jahre gewählte „Kulturminister“ kein offizieller Vertreter des Bundesamtes für Kultur (BAK). Mit der Verwendung dieses in der Schweiz offiziell gar nicht existierenden Titels wird mit einem Augenzwinkern und etwas Provokation eine kritische Auseinandersetzung mit der offiziellen schweizerischen Kulturpolitik angestossen.

Nach drei "Amtsperioden" wurde das Projekt aufgrund fehlender Finanzierung aufgegeben.

Der Kulturminister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]