LUX-Methode

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Die LUX-Methode ist ein Verfahren zur Erzeugung magischer Quadrate. Es stammt von dem englischen Mathematiker John Horton Conway.

Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die LUX-Methode dient zur Erzeugung magischer Quadrate der Ordnung , wobei eine positive natürliche Zahl ist. Zunächst wird eine quadratische Matrix mit Zeilen und Spalten betrachtet, die folgendermaßen mit Buchstaben gefüllt wird:

  • Die ersten Zeilen werden komplett mit gefüllt.
  • Es folgt eine Zeile mit .
  • Die restlichen Zeilen werden mit beschrieben.
  • Zuletzt wird das mittlere mit dem darüber vertauscht.

Nun wird mit der siamesischen Methode ein magisches Quadrat der Ordnung erzeugt, das auf den Buchstaben zu liegen kommt. Dann werden der Reihe nach alle Zahlen dieses magischen Quadrats folgendermaßen durch vier aufeinander folgende Zahlen entsprechend der Vorschrift des zugehörigen Buchstabens ersetzt:

Man stellt sich dabei vor, die Buchstaben mit einem Stift zu zeichnen (daher der Name LUX-Methode).

Beispiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für hat die Buchstabenmatrix die Form

Nach der siamesischen Methode ergibt sich nun das folgende magische Quadrat:

Nun startet man bei ganz oben in der Mitte und ersetzt die Zahl 1 durch die Zahlen 1 bis 4 gemäß dem Buchstaben . Es folgt in der letzten Zeile, wobei die Zahl 2 durch die Zahlen 5 bis 8 gemäß dem Buchstaben ersetzt werden. Das nächste Feld ist dann und so weiter. Am Ende ergibt sich das folgende magische Quadrat:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]