Ladies German Open

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Ladies German Open waren ein internationales Golfturnier der Ladies-European Tour (LET). Es wurde mit Unterbrechungen von 1984 bis 2014 in verschiedenen Golfclubs und mit wechselnden Sponsoren ausgetragen.

Mit 350.000 Euro Preisgeld lag die Veranstaltung zuletzt im guten Durchschnitt der europäischen Turnierserie der Damen-Profigolferinnen. Mit einem Zuschauerdurchschnitt von circa 30.000 Besuchern während der gesamten Turnierwoche waren die Ladies German Open das größte Damen-Berufsgolfer-Turnier in Deutschland. Veranstalter war die Deutsche Golf Sport GmbH.

Die Engländerin Joanne Morley und die Schwedin Liselotte Neumann gewannen das Turnier jeweils zweimal.

Nachdem sich 2013 ein langjähriger Sponsor zurückgezogen hatte, konnte für 2014 noch einmal ein Sponsor gefunden werden. Im Jahr darauf musste das Turnier jedoch abgesagt werden. Offiziell eingestellt wurde das Turnier jedoch nicht.

Sieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Anlage Gewinner Land Score Abstand Runner(s)-up Land
Ladies German Open presented by Marriott
2014[1] Wörthsee Kylie Walker SchottlandSchottland Schottland 263 (−25) Playoff Charley Hull EnglandEngland England
Unicredit Ladies German Open presented by Audi
2013[2] Golfpark Gut Häusern Carlota Ciganda SpanienSpanien Spanien 101 (−6)[3] Playoff Charley Hull EnglandEngland England
2012 Golfpark Gut Häusern Anne-Lise Caudal FrankreichFrankreich Frankreich 275 (−13) Playoff Laura Davies EnglandEngland England
2011 Golfpark Gut Häusern Diana Luna ItalienItalien Italien 264 (−24) 7 strokes Minea Blomqvist FinnlandFinnland Finnland
2010 Golfpark Gut Häusern Laura Davies EnglandEngland England 277 (−11) 2 strokes Melissa Reid EnglandEngland England
HypoVereinsbank Ladies German Open
2009 Golfpark Gut Häusern Jade Schaeffer FrankreichFrankreich Frankreich 275 (−13) Playoff Paula Martí SpanienSpanien Spanien
2008 Golfpark Gut Häusern Amy Yang Korea SudSüdkorea Südkorea 267 (−21) 4 strokes Louise Stahle SchwedenSchweden Schweden
2002–2007 No tournament
Palmerston Ladies' German Open
2001 Bad Saarow Karine Icher FrankreichFrankreich Frankreich 210 (−6) 1 stroke Suzann Pettersen NorwegenNorwegen Norwegen
stilwerk Ladies' German Open
2000 Treudelberg Joanne Morley EnglandEngland England 274 (−14) 2 strokes Raquel Carriedo SpanienSpanien Spanien
1999 Treudelberg Anne-Marie Knight AustralienAustralien Australien 278 (−10) 1 stroke Sophie Gustafson SchwedenSchweden Schweden
Laura Davies EnglandEngland England
Ladies' German Open
1998 Treudelberg Lora Fairclough EnglandEngland England 282 (−10) 3 strokes Stephanie Dallongeville FrankreichFrankreich Frankreich
Joanne Morley EnglandEngland England
1997 Treudelberg Joanne Mills AustralienAustralien Australien 283 (−9) Playoff Lynnette Brooky NeuseelandNeuseeland Neuseeland
1996 Treudelberg Joanne Morley EnglandEngland England 281 (−11) 4 strokes Maria Hjorth SchwedenSchweden Schweden
Maredo German Open
1995 Treudelberg Rachel Hetherington AustralienAustralien Australien
1992–1994 No tournament
Lufthansa Ladies' German Open
1991 Wörthsee Florence Descampe BelgienBelgien Belgien
1990 Wörthsee Ayako Okamoto JapanJapan Japan
1989 Wörthsee Alison Nicholas EnglandEngland England 269 (−19) 5 strokes Patricia Gonzalez KolumbienKolumbien Kolumbien
BMW Ladies' German Open
1988 Hubbelrath Liselotte Neumann SchwedenSchweden Schweden
1987 Wendlohe Marie-Laure Taya FrankreichFrankreich Frankreich 275 (−13) 5 strokes Dale Reid SchottlandSchottland Schottland
1986 Olching Liselotte Neumann SchwedenSchweden Schweden
LBS Ladies' German Open
1985 Braunfels J Brown
1984 Braunfels Beverly Huke EnglandEngland England

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Final Results der Ladies German Open presented by Marriott (2014)
  2. Final Results der UniCredit Ladies German Open presented by Audi (2013)
  3. Wegen intensiver Regenfälle konnten nur 27 Löcher regulär gespielt werden, siehe Unicredit Ladies German Open 2013: Spanierin holt sich Titel nach nur 28 Löchern, exklusiv golfen.de, 2. Juni 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]