Lehr-Escadron-Kaserne

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Militärarrestgebäude in Berlin
Kartenausschnitt in der Lindenstraße Ecke Feilnerstraße, 1896

Die Lehr-Escadron-Kaserne war ein Kasernengebäude und eine militärische Arrestanstalt in Berlin-Kreuzberg. Umgangssprachlich wurde sie auch „Vater Philipp“ genannt. Sie wurde von Karl Friedrich Schinkel erbaut und ist ein Totalverlust des Zweiten Weltkrieges. Das Gebäude befand sich in der Lindenstraße 36, Ecke Feilnerstraße und wurde wegen der Kriegszerstörungen nach 1945 abgerissen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lehr-Escadron-Kaserne wurde von 1817 bis 1818 für die Ausbildung der Eskadron der preußischen Kavallerie gebaut und war einer der ersten Backsteinbauten Schinkels. Wohnhaft war dort der Platzmajor Philipp, der dem Gebäude seinen Namen gab. Nach dem Neubau des Kasernengebäudes 1841 diente das Gebäude nur noch als militärische Arrestanstalt. Daher kommt der Soldatenspruch: Bei Vater Philipp im Sinne von Arrest erhalten.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Bernhard, hrsg. für das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte: Karl Friedrich Schinkel. Führer zu seinen Bauten. Band II. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2006, ISBN 3-422-06684-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lehr-Escadron-Kaserne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Spiegel, 30. Mai 1977

Koordinaten: 52° 30′ 22,7″ N, 13° 23′ 51,7″ O