Leksvik

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Leksvik
Leksvik (Norwegen)
Leksvik
Leksvik
Basisdaten
Kommunennummer: 1718 (auf Statistik Norwegen)
Provinz (fylke): Nord-Trøndelag
Verwaltungssitz: Leksvik
Koordinaten: 63° 40′ N, 10° 38′ OKoordinaten: 63° 40′ N, 10° 38′ O
Fläche: 430 km²
Einwohner:

3475 (30. Jun. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner je km²
Sprachform: neutral
Postleitzahl: 7120
Gliederung: Leksvik, Stranda
Politik
Bürgermeister: Einar Strøm (Sp) (Datum der Wahl fehlt!)
Lage in der Provinz Nord-Trøndelag
Lage der Kommune in der Provinz Nord-Trøndelag

Leksvik ist eine norwegische Kommune in Nord-Trøndelag. Die Gemeinde liegt in einem sehr bergigen Gebiet. Die Berge erheben sich bis auf eine Höhe von 600 m. In der Kommune befinden sich zwei größere geschlossene Siedlungen: Leksvik mit 1073 und Vanvikan mit 736 Einwohnern. Daneben gibt es noch die kleineren Siedlungen Hindrem, wo 1199 König Sverre seine letzte große Seeschlacht schlug, und Seter mit 150 Bewohnern. In Leksvik gibt es auch einige Ruinen, die zu einer Befestigungsanlage aus der Römer- oder Völkerwanderungszeit gehören, und „Borgen“ oder „Borgåsen“ heißen. Sie liegen zwischen Seter und der Siedlung Leksvik.

Blick auf Leksvik in Nord-Trøndelag, Norwegen, nordöstlich vom Hügel Våttåhaugen aus gesehen, 2007.

1589 wird eine Stabkirche erwähnt, die aber bald verfallen war und vernichtet wurde, als ein Blitz einschlug. 1653 wurde in Hindrum eine Kirche gebaut, die 1895 aber wieder abgerissen wurde, als der Ort der Pfarrei Vanvirkan zugeschlagen wurde.

Eine Volkssage berichtet, dass auf Borgen früher ein Troll gewohnt habe. Dieser habe sich dermaßen über das Geläut der Kirche von Hindrum geärgert, dass er einen großen Stein nach ihr geworfen habe. Aber er warf daneben und der Stein wird im Gebiet von Hindrem gezeigt. Für die Kirche in Leksvik gibt es eine ähnlich Sage. Dort war es ein Troll auf Våttåhaugen (heute ein Aussichtspunkt bei Leksvik). Der Våttå-Troll warf den Stein in Richtung Leksvik-Kirche, traf sie nicht, und der Stein kann nun am Strand besichtigt werden.

In Leksvik gibt es eine Kirche aus 1667 und die Ruinen einer deutschen Marinebasis aus dem Zweiten Weltkrieg.

Ursprünglich hieß der Ort „Ljoksa“, und so kommt er in den Sagas vor. Die Bedeutung ist unbekannt und der Name uralt. 1894 wird der Ort unter dem Namen „Lexviken“ genannt. Der Name Leksvik wurde 1917 festgelegt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leksvik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistics Norway – Population and quarterly changes, Q2 2017