Limburger Vlaai

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Vlaai mit Streuseln

Limburger Vlaai ist ein Kuchen, der hauptsächlich mit dem belgischen Limburg und dem niederländischen Limburg in Verbindung gebracht wird. Der Kuchen gilt als typisch für Limburg.

Vlaai besteht aus einem Teigboden (normalerweise 27 bis 30 Zentimeter im Durchmesser), der flach ist, mit hohen Kanten. Die Kuchen wird dann meist mit Früchten wie Stachelbeeren, Kirschen, Pflaumen, Äpfeln, Aprikosen oder Reis gefüllt. Ursprünglich wurde auf die Verwendung von Schlagsahne verzichtet, heutzutage ist wird Schlagsahne häufig verwendet. Vlaai unterscheidet sich grundlegend von Torte, da der Boden aus einem anderen Teig gemacht wird. Vlaaiteig ist viel leichter und ähnelt Brotteig.

Ein Unternehmer aus Weert hat eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des Vlaai außerhalb Limburgs gespielt. Maria Hubertina Hendrix, auch bekannt als "Antje van de Stasie", verkaufte Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihrem "Weerter vlaaitjes" an die Fahrgäste im Bahnhof Weert. Dadurch wurde der Vlaai zu einem bekannten Gebäck für Reisende aus den ganzen Niederlanden. Später waren die Weerter Vlaais sogar in Nimwegen erhältlich. Seit 1988 steht eine Statue der legendären Vlaaiverkäuferin in Weert.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.erfgoedhuisweert.nl/Laatste-Nieuws/Weg-van-Weert/Antje-van-de-Stasie-geboren. Abgerufen am 17. März 2018.