Liste der Kulturdenkmäler in Ludwigshafen-Oggersheim

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Ludwigshafen-Oggersheim sind alle Kulturdenkmäler des Stadtteils Oggersheim der rheinland-pfälzischen Stadt Ludwigshafen am Rhein aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 16. August 2017).

Denkmalzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Denkmalzone Stadtgartenstraße Stadtgartenstraße 30, 32, 34/36, 38/40 und Niedererdstraße 27
Lage
1920 Wohnhäuser für französische Offiziersfamilien, hausteingegliederte Walmdachbauten, durch die Gartenstadtbewegung geprägte Siedlung, 1920 nach Plänen der Reichsvermögensverwaltung Kaiserslautern Denkmalzone Stadtgartenstraße

Einzeldenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Wohnhaus Aichgasse 6
Lage
Anfang des 19. Jahrhunderts eingeschossiges Wohnhaus, schlichter Krüppelwalmdachbau, Anfang des 19. Jahrhunderts Wohnhaus
Wegekreuz Alter Frankenthaler Weg, bei Nr. 5
Lage
1730 Wegekreuz; Sandsteinkruzifix, bezeichnet 1730 Wegekreuz
Friedhofskreuz und Grabmäler Alter Frankenthaler Weg 53, auf dem Friedhof
Lage
ab 1862 Friedhof 1861/62 angelegt, mehrfach erweitert; Friedhofskreuz, bezeichnet 1862; Grabmäler: Eduard Damm († 1891), Sandsteinstele mit Volutengiebel, Marmorrelief; Familie Karl Keusch († 1940), Beweinungsgruppe, Sandstein Friedhofskreuz und Grabmäler
Postamt Am Speyerer Tor 2
Lage
1927 repräsentativer hausteingegliederter Walmdachbau, expressionistische Motive, bauzeitliche Remise, 1927, Architekt Heinrich Müller, Merkurfigur von Theobald Hauck.[1] Postamt
Andreas-Streicher-Brunnen Anton-Ferner-Platz
Lage
1907 1907 von Adolf Bernd, Kaiserslautern, als Schillerdenkmal entworfen; nach Einschmelzen der Schiller-Bronzebüste im Zweiten Weltkrieg auf dem Muschelkalkpostament 1963 stattdessen Bronzebüste Andreas Streichers, 1963 von Ernst Graser nach Original J. H. Danneckers, und vom Schillerplatz transloziert Andreas-Streicher-Brunnenweitere Bilder
Wohnhaus Geistgasse 5
Lage
Mitte des 19. Jahrhunderts eingeschossiger sandsteingegliederter Putzbau, Mitte des 19. Jahrhunderts, späterer Dachausbau mit Gauben Wohnhaus
Wohnhaus Geistgasse 6
Lage
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts verputztes Torfahrthaus, teilweise Fachwerk, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Wohnhaus
Katholisches Pfarrhaus Kapellengasse 4
Lage
1904/05 repräsentativer Walmdachbau, 1904/05, Architekt Adolf Lipps; mit Ausstattung Katholisches Pfarrhaus
Katholische Wallfahrtskirche Marä Himmelfahrt Kapellengasse 8
Lage
1774–77 ehemalige Schlosskirche, hochaufragender frühklassizistischer marmormorverkleideter Rechteckbau, rückwärtig eingeschossiges Turmpaar mit Kuppelhelmen, 1774–77, Architekt Peter Anton von Verschaffelt; mit Ausstattung Katholische Wallfahrtskirche Marä Himmelfahrtweitere Bilder
Minoritenkloster Kapellengasse 10
Lage
1760/61 sandsteingegliederter Putzbau auf L-förmigem Grundriss, 1760/61, teilweise Aufstockung und neugotischer Kapelleinbau bald nach 1850; mit Ausstattung Minoritenkloster
Kriegerdenkmal Königsplatz
Lage
1897 Kriegerdenkmal 1870/71; Marmorobelisk auf Granitstufen, Bronzedekor, 1897 Kriegerdenkmal
Wohnhaus Kreuzgasse 1
Lage
1781 Wohnhaus des von Blomberg’schen Hofgutes; eineinhalbgeschossiger hausteingegliederter Putzbau, bezeichnet 1781, über älterem tonnengewölbtem Keller Wohnhaus
Wohn- und Geschäftshaus Mannheimer Straße 16
Lage
1903 Eckwohn- und Geschäftshaus, anspruchsvoller neubarocker Mansardwalmdachbau, 1903, Ladeneinbau 1914 Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus Mannheimer Straße 18
Lage
nach 1804 Eckwohn- und Geschäftshaus, langgestreckter klassizistischer Krüppelwalmdachbau, nach 1804; landwirtschaftliche Nebengebäude, Mitte des 19. Jahrhunderts Wohn- und Geschäftshaus
Adolf-Kolping-Zentrum Mannheimer Straße 19
Lage
um 1800 ehemaliges Wirtschaftsgebäude des kurfürstlichen Residenzschlosses; langgestreckter eingeschossiger Putzbau mit pavillonartigen Kopfbauten, um 1800 Adolf-Kolping-Zentrum
Tankstelle Mannheimer Straße, bei Nr. 85
Lage
1952/53 Gasolin-Tankstelle der Ludwigshafener Autohof-Gesellschaft; Glaspavillon auf dreieckigem Grundriss mit überstehendem Flachdach, Eisenbetonkonstruktion, 1952/53, Architekten Karl Latteyer und Alfred Koch Tankstelle
Bahnhof Oggersheim Prälat-Caire-Straße 18/20
Lage
1853 langgestreckte, ein- bis zweigeschossige Bautenzeile; repräsentatives spätklassizistisches Empfangsgebäude mit Walmdach, 1853, ein- und eineinhalbgeschossige Erweiterungsbauten von 1901/02 und der späten 1930er Jahre;
Bunker, Betonturm mit Walmdach, um 1940, etwa gleichzeitig südlich des Hauptbaus weiterer Flügel
Bahnhof Oggersheimweitere Bilder
Rathaus Oggersheim Schillerplatz 2
Lage
1839/40 repräsentativer spätklassizistischer Walmdachbau, Dachturm mit Dachreiter, 1839/40, Architekt Gabriel Foltz, Speyer;
Bronzebüste Friedrich von Schiller, 1955, von Theo Siegle, Saarbrücken
Rathaus Oggersheimweitere Bilder
Skulpturen Schillerplatz, hinter Nr. 7
Lage
19. Jahrhundert im Garten drei Tonfiguren, 19. Jahrhundert Skulpturen
Schillerhaus Schillerstraße 6
Lage
um 1750 ehemaliges Gasthaus „Zum Viehhof“; sandsteingegliederter Putzbau mit Torfahrt, um 1750, über tonnengewölbtem Keller; Bronzetafel, 1856 Schillerhausweitere Bilder
Gasthaus Schillerstraße 7
Lage
1882/83 Gasthaus „Wittelsbacher Hof“; imposanter gründerzeitlicher Krüppelwalmdachbau, 1882/83, Architekt Georg Magenheimer Gasthaus
Hofgut Schillerstraße 8
Lage
1809 ehemaliges von Haumüller’sches Hofgut; großvolumiges nachbarockes Wirtshaus, hausteingegliederter Krüppelwalmdachbau, 1809, gekuppelte Torbögen, 1938; Turm der alten Mälzerei, fünfgeschossiger historisierender Backsteinbau, um 1897; Sudhaus mit Schornstein Hofgutweitere Bilder
Evangelische Markuskirche Schillerstraße 12
Lage
1896–98 neugotische dreischiffige Emporenhalle mit Renaissance-Motiven, 1896–98, Architekt Franz Schöberl, Speyer, Christusskulptur nach Bertel Thorvaldsen; mit Ausstattung Evangelische Markuskircheweitere Bilder
Schillerapotheke Schillerstraße 18
Lage
1876 repräsentatives gründerzeitliches Wohn- und Geschäftshaus, sandsteingegliederter Backsteinbau mit Walmdach, um 1876 Schillerapotheke
Wohnhaus Schillerstraße 22
Lage
um 1899 Zeilenwohnhaus, Neurenaissance, um 1899 Wohnhaus
Wohn- und Geschäftshaus Schillerstraße 27
Lage
vor 1886 gründerzeitliches Wohn- und Geschäftshaus, sandsteingegliederter Putzbau, 1886 mit älteren Teilen, Ladeneinbau 1926 Wohn- und Geschäftshaus
Wohnhaus Schillerstraße 44
Lage
um 1897 eingeschossiges villenartiges Wohnhaus, sandsteingegliederter Mansardwalmdachbau, um 1897 Wohnhaus
Wohnhaus Schillerstraße 49
Lage
1901/02 spätgründerzeitliches Eckwohnhaus, eingeschossiger hausteingegliederter Ziegelbau auf Bruchsteinsockel, 1901/02, Architekt Adolf Wallerrab junior, Gaubenzeile 1936 Wohnhaus
Wohnhaus Schillerstraße 57
Lage
1911–13 historisierender hausteingegliederter Walmdachbau auf unregelmäßigem Grundriss, 1911–13, Architekt Heinrich Gerach Wohnhaus
Neuapostolische Kirche Schillerstraße 69
Lage
1959 verputzte Stahlbetonkonstruktion mit Rasterfenstern, 1959, Architekten Dietrich & Neumann, Mutterstadt; mit Ausstattung Neuapostolische Kircheweitere Bilder
Schillerschule Wormser Straße 17
Lage
1899/1900 ehemalige Luitpoldschule; langgestreckter historisierender Walmdachbau, 1899/1900, Architekt Adolf Lipps Schillerschule
Basisstein südöstlich der Ortslage am Pfennigsweg; Flur Zwischen dem Hohen- und Pfennigsweg 36. Gewann
Lage
gegen 1822 durch Eisenbänder verklammerte Sandsteinplatten mit eingemessener Stahlstange, gegen 1822 Basissteinweitere Bilder

Ehemalige Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezeichnung Lage Baujahr Beschreibung Bild
Skulptur Mannheimer Straße, gegenüber Nr. 58
Lage
1928 Heiliger Johannes Nepomuk; Sandsteinskulptur auf barockem Sockel, Nachbildung 1928 durch Theodor Hauck (Original um 1730); aus Denkmalliste gelöscht Skulptur

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Ludwigshafen-Oggersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Werner: Der Architekt Heinrich Müller und die bayerische Postbauschule in der Pfalz, KIT Scientific Publishing, Karlsruhe, 2012, S. 174, ISBN 978-3-86644-790-5 (online (PDF; 9,9 MB))