Liste der Kulturdenkmale in Uetersen

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In der Liste der Kulturdenkmale in Uetersen sind alle erhaltene und nicht mehr erhaltene Kulturdenkmale der schleswig-holsteinischen Stadt Uetersen (Kreis Pinneberg) und ihrer Ortslage aufgelistet (Stand: 2011).

Kloster Uetersen

Die Kulturdenkmale verteilen sich auf fast alle Stadtgebiete, jedoch befinden sich die meisten im Klosterbezirk und der Altstadt von Uetersen, mit Ausnahme der Parkanlage Langes Tannen im Norden der Stadt.

Alle 79 Kulturdenkmale sind wegen ihres geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftlichen oder die wegen ihrer Kulturlandschaft prägenden Wertes von besonderer Bedeutung sind, sind in das Denkmalbuch eingetragen. Dazu gehören auch Kulturdenkmale als Sache, Gruppen von Sachen oder Teile von Sachen vergangener Zeit, deren Erforschung und Erhaltung wegen ihres geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen, städtebaulichen oder die Kulturlandschaft prägenden Wertes im öffentlichen Interesse sind.

Erhaltene Kulturdenkmale[Bearbeiten]

Das ehemalige Schwesternhaus
Der Blohm'sche Hof
Die historische Fachwerkscheune in Langes Tannen
Die historische Lederfabrik im Katzhagen
Das ehemalige Hofgebäude im Kleinen Sand
Das gutbürgerliche Wohnhaus in der Kirchenstraße
Das Taps
Die ehemalige Präparandenanstalt
Die Villa Hatlapa
  • Bleekerstraße, der Cäcilie-Bleeker-Park von 1824
  • Bleekerstraße 3, das ehemalige Schwesternhaus aus dem Jahr 1883
  • Deichstraße 33, das ehemalige Brauhaus aus dem Jahr 1801
  • Großer Sand 95, die „Dani-Villa“ aus dem Jahr 1927
  • Großer Wulfhagen 30, das „Tantau'sche Haus“ aus der Zeit um 1745
  • Heidgrabener Str. (Langes Tannen), die Reste des Schornsteins der Dampfmühle von 1842
  • Heidgrabener Str. (Langes Tannen), der Wald- und Parkbereich
  • Heidgrabener Str. (Langes Tannen), die Kastanienallee
  • Heidgrabener Str.1 (Langes Tannen), die Museumsscheune (nach Großbrand wieder aufgebaut nach den Vorbild von 1762)
  • Heidgrabener Str.1 (Langes Tannen), das Waschhaus
  • Heidgrabener Str.1 (Langes Tannen), das Müllerwohnhaus, Baujahr ca. 1806
  • Heidgrabener Str.1 (Langes Tannen), der Braukeller
  • Heidgrabener Str.1 (Langes Tannen), die Wagenremise
  • Heidgrabener Str.1 (Langes Tannen), der Mühlenstumpf (ehemalige Mühle) au dem Jahr 1798
  • Katzhagen 3, das Wohnhaus aus der Zeit des 19. Jahrhunderts
  • Katzhagen 5, die ehemalige Gerberei und Lederfabrik aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Katzhagen 9, Wohnhaus
  • Katzhagen 30, die ehemalige Pension Lehning, 1764 unter Verwendung von Bauteilen aus dem Jahr 1622 erbaut
  • Katzhagen 57, das Hofgebäude aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Kirchenstraße 7, die ehemalige Mädchen-Bürgerschule aus dem Jahr 1813
  • Kirchenstraße 9, die Klosterkirche aus dem Jahr 1749
  • Kirchenstraße 11, das Wohnhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Kirchenstraße 12, Wohnhaus
  • Kirchenstraße 16, Wohnhaus
  • Kirchenstraße 18, die ehemalige Spar- und Leihkasse, erbaut 1897
  • Kirchenstraße 20, das Bürgerhaus von 1870, heute Wohnhaus mit Rechtsanwalt Kanzlei
  • Kirchenstraße 26, die ehemalige Apotheke von 1827, heute Wohnhaus
  • Kirchenstraße 28, das ehemaliges Kolonialwarengeschäft aus der Zeit des 2. Viertels des 19. Jahrhunderts
  • Kleiner Sand 51, das ehemalige Schwimmbad Uetersen aus den Jahr 1926
  • Kleiner Sand 82, das ehemalige Hofgebäude aus dem Jahr 1737
  • Klosterhof/Kloster, die Gruftplatte "von Barmstede"
  • Klosterhof/Kloster, der Kirchenhof der Klosterkirche
  • Klosterhof/Kloster, Grabmale des Kirchenhofs (bis 1870)
  • Klosterhof/Kloster, Kirchhofspforten
  • Klosterhof/Kloster, der Gartenpavillon - Teehaus der Priörin, erbaut etwa 1750
  • Klosterhof/Kloster, der historische „Jungfernfriedhof“
  • Klosterhof/Kloster, das Restgemäuer der ehemaligen Klosterkirche
  • Klosterhof 1, das Haus des Klosterpropsten, erbaut 1734 von Jasper Carstens im Auftrag von Benedikt von Ahlefeldt
  • Klosterhof 2, das Konventualinnenhaus „von Bernstorff“, erbaut Anfang der 19. Jahrhunderts
  • Klosterhof 3, das Präbandenhaus „von Rantzau“, erbaut 1873
  • Klosterhof 4, das Haus der Priörin, erbaut 1664 unter Leitung von Magareta von Ahlefeldt
  • Klosterhof 4a, die Fachwerkscheune der Priörin „von Ahlefeldt“, Erbaut um 1814
  • Klosterhof 5, der westliche Anbau des Kreuzgangflügels von 1814
  • Klosterhof 5a, der südliche Kreuzgangflügel, erbaut vermutlich um 1234
  • Klosterhof 6, das Konventualinnenhaus „von Rantzau“ aus dem Jahr 1768
  • Klosterhof 7, Das Konventualinnenhaus „zu Stolberg-Stolberg“, ehemaliges Wohnhaus von Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg und der Baronesse Metta von Oberg, aus dem Jahr 1763
  • Klosterhof 8, das Kutscherhaus
  • Klosterhof 9, das Haus des Klostersyndikus aus dem Jahr 1875
  • Kreuzstraße 1, das ehemalige Sparkassengebäude von 1906
  • Kreuzstraße 2, das ehemalige „Hotel Scheffler“ aus dem 1. Viertel des 19. Jahrhunderts
  • Kreuzstraße 3, das Wohnhaus mit Gaststätte „Unter den Linden“
  • Kreuzstraße 4, das Wohnhaus mit Laden aus dem 2. Viertel des 19. Jahrhunderts
  • Kuhlenstraße 2, die ehemalige Volksbank von 1901
  • Kuhlenstraße 14, das Wohnhaus, mit historischer Weinhandlung
  • Kuhlenstraße 15, das Wohnhaus aus dem Endes des 18. Jahrhunderts
  • Lohe 23, das Altenteilerhaus von 1758
  • Lohe 23, der „Blom'sche Hof“ aus der Zeit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Lohe 23, die Scheune des „Blom’schen Hofs“ etwa 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Marktstraße 2, das ehemalige „Kurbad W. Güthe“ aus dem 2. Viertel des 19. Jahrhunderts
  • Marktstraße 5, der ehemalige Zigarettenladen erbaut im Jahr 1927
  • Marktstraße 13, das Wohnhaus mit Laden, erbaut Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Marktstraße 15, das „Bleeker-Haus
  • Marktstraße 17, das „Diermissen-Haus“ von 1877
  • Marktstraße 26, das „Vorwerk“ von 1818
  • Marktstraße 28, das Konventualinnenhaus „von Hammerstein“ aus dem Jahr 1816
  • Marktstraße 30, die „Guerle-Villa“, erbaut um 1900
  • Marktstraße 34, das ehemalige Amtsgericht von 1857
  • Moltkestraße 2, das ehemalige Hauptpastorat von 1781
  • Moltkestraße 4, das Wohnhaus aus dem 3. Viertel des 19. Jahrhunderts
  • Moltkestraße 4a: das ehemalige Privatschulgebäude, auch „braunes Haus“ genannt, vermutlich 1852 erbaut
  • Mühlenstraße 5, das Eiswirth’sches Haus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Mühlenstraße 7, das Pastorat aus der Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Mühlenstraße 11, das Wohnhaus von 1857
  • Pinnauallee 1, das „Taps“ aus dem Jahr 1821
  • Pinnauallee 10, die ehemalige Bauernmühle von 1924
  • Rathausstraße 4, das ehemalige Rathaus aus dem Jahr 1914
  • Seminarstraße 10, das Ludwig-Meyn-Gymnasium aus dem Jahr 1877/78
  • Seminarstraße 10a, die ehemalige Präparandenanstalt aus dem Jahr 1904
  • Tornescher Weg 3, die „Villa Hatlapa“

Nicht mehr erhaltene Kulturdenkmale[Bearbeiten]

Das ehemalige Postamt aus dem Jahr 1902
  • Großer Sand 31, ehemaliges Hauptpostamt aus dem Jahr 1902, wegen Umgestaltung des Stadtkerns in den 1980er Jahren abgebrochen
  • Großer Sand 50a, ehemaliges Gebäude aus dem Jahr 1761, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt
  • Großer Wulfhagen 30, ehemaliges Gebäude aus dem Jahr 1744, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt
  • Großer Wulfhagen 37, ehemalige Kate aus dem 2. Viertel des 19. Jahrhunderts, wegen Umgestaltung des Stadtkerns in den 1980er Jahren abgebrochen
  • Katzhagen 7, ehemaliges Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert, abgebrochen
  • Klaus-Goth-Straße 5, ehemalige Pastorenscheune, erbaut 1792, 1960 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt
  • Kuhlenstraße 12, Eingeschossiges Giebelhaus aus dem 18. Jahrhundert, umgebaut und von der Denkmalliste gestrichen
  • Kuhlenstraße 16, ehemaliges Wohnhaus vermutlich aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt
  • Kuhlenstraße 18, ehemaliges Wohnhaus vermutlich aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt
  • Lienaus Allee 11, ehemalige Kate, abgebrochen 2006 (musste einem Baumarkt weichen)
  • Lindenstraße 2, das Gebäude des ehemaligen Tanzlokals „Tivoli“ aus dem 3. Viertel des 19. Jahrhunderts, 1994 abgebrochen und durch einen Wohnblock ersetzt
  • Lohe 20, ehemaliges kleines Hallenhaus, erbaut 1768, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt
  • Lohe 26, ehemaliges Hallenhaus, erbaut 1736, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt
  • Lohe 40, ehemaliges Wohnhaus aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, durch ein neues Wohnhaus ersetzt
  • Marktstraße 19/21 Zweigeschossiges Doppelhaus aus den zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts, wegen Umbau von der Denkmalliste gestrichen
  • Marktstraße 29, ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde zum Teil abgebrochen und erheblichen umgebaut
  • Meßtorffstraße 47, ehemalige „Weberkate“ aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, nach einem Großbrand völlig umgestaltet und von der Liste gestrichen
  • Mühlenstraße 12, ehemaliges Wohnhaus aus der Zeit vor 1762, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt
  • Mühlenstraße 17, dreifach Hallenhaus aus dem 18. Jahrhundert, abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt

Siehe auch[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

  • Heinrich Brauer, Wolfgang Scheffler und Hans Weber: Die Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein Kreis Pinneberg (Deutscher Kunstverlag, Berlin 1939)
  • Wolfgang Teuchert, Arnold Lühning: Die Kunstdenkmäler des Landes Schleswig-Holstein Kreis Pinneberg (Deutscher Kunstverlag, Berlin 1961)
  • Denkmalliste des Kreises Pinneberg (Stand: Februar 2009, im Internet Archive) (PDF-Datei; 215 KB)
  • Denkmalschutzliste der Stadt Uetersen (2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cultural heritage monuments in Uetersen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien