Low-Involvement-Produkte

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Der Begriff Involvement stammt aus der Psychologie und wird häufig nur noch im Zusammenhang mit Marketing gebraucht. Dort wird in High- und Low-Involvement-Produkte unterschieden. Das Involvement bezeichnet die Ich-Beteiligung eines Rezipienten gegenüber einem Produkt, Objekten oder Ereignissen. Also wie viel Wert (Wert-Wichtigkeit) hat dieses Produkt und wie viel Nutzen (Wert-Instrumentalität) hat es für mich. Dementsprechend bringt der Rezipient dem Objekt Aufmerksamkeit entgegen. Jeder Kunde bzw. Rezipient hat eine andere Involvement-Beteiligung, abhängig von eigenen Zielen und Werten, Emotionen, Erfahrungen.

Beispiel: Eine Auto-Anzeige in der Zeitung wird nur dann von mir wahrgenommen, wenn ich gerade im Begriff stehe ein Auto zu kaufen.

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Low-Involvement-Produkte sind meist Produkte des alltäglichen Lebens, mit geringem Preis, die kaum oder gar nicht erklärungsbedürftig sind und ohne Service auskommen. Der Kunde setzt sich beim Kauf dieser Güter nur wenig mit den Alternativen auseinander, weil er dem Kauf des Produktes keine hohe Bedeutung beimisst (daher: „Low-Involvement“ = geringes Interesse). Zu den Low-Involvement-Produkten zählen Verbrauchsgüter, Lebensmittel und Massenprodukte, bei denen keine großen Qualitätsunterschiede feststellbar sind. Beispiele hierfür sind Milch, Zucker, Zahnstocher.

Bei High-Involvement-Produkten ist die Bereitschaft zur Informationsbeschaffung wesentlich höher. Als Beispiel ist hier ein Autokauf zu nennen, da Autos oft auch als Statussymbole gesehen werden.

Das Marketing hat häufig die Aufgabe, eine Einstellungsänderung gegenüber high-Involvement zu erreichen. Zum Beispiel durch gezielte Informationen, welche aktiv aufgenommen werden. Beim Autokauf wären dies z. B. die Angabe eines günstigeren Verbrauchs gegenüber einer konkurrierenden Marke.