Lucifer Star Machine

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Lucifer Star Machine
Lucifer Star Machine by Dirk Behlau web.jpg
Allgemeine Informationen
Herkunft Hamburg, Deutschland
Genre(s) Punk ’n’ Roll
Gründung 2002
Website www.luciferstarmachine.com
Aktuelle Besetzung
Tor Abyss
Mickey Necro
Marshall Speed
Benny Zin
Jay Impact
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Beez (2008–2009)
Gitarre
Dave Malice (2004–2008, 2010–2014)
Gitarre
The Phabster (2002–2010)
Gitarre
Laughing Boy Fernandes (2009–2014)
Bass
Phil Good (2002–2011)
Bass
Crusty Chlamydia (2011–2014)
Schlagzeug
Matt The Knife (2002–2004)
Schlagzeug
Mick Silver (2004–2006)
Schlagzeug
Lee „Fucking Hell“ Morrell (2006–2012)
Schlagzeug
Txutxo Krueger (2012–2014)
Schlagzeug
TJ Riot (2014–2016)
Gitarre
Doc Locke (2014–2016)
Bass
Alex Low End (2014–2016)
Gitarre
Fritzkrieg (2015–2019)

Lucifer Star Machine ist eine Punk-’n’-Roll-Band aus Hamburg. Ihren musikalischen Stil bezeichnet die Band selbst als „High-octane Rock ’n’ Roll“, der von Punk, Rock ’n’ Roll und Hard Rock beeinflusst ist. Als musikalische Referenzen werden Motörhead, Misfits, Ramones und Turbonegro genannt.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Quintett wurde 2002 in der englischen Hauptstadt London gegründet und ist seitdem mehrere Male durch Europa getourt. Lucifer Star Machines erste Single Death Baby[2] erschien 2004 und wurde von Rat Scabies, dem Original-Schlagzeuger und Gründungsmitglied der Punk-Band The Damned, produziert. Nach zwei Alben[3][4] auf verschiedenen Independent-Labels wurde ihr drittes Album Rock’n’Roll Martyrs 2013 von der deutschen Plattenfirma I Sold My Soul Media veröffentlicht. Die Platte wurde bei der renommierten Music Producers Guild in England als Album des Jahres nominiert. Auch der Produzent des Albums, Andy Brook, war in mehreren Sparten, unter anderem als „UK Producer of the Year“, vorgeschlagen.[5][6] Zu den Albumtracks Dead And Gone, Sulphur & Speed und Death or Jail wurden von der Londoner Kreativagentur GVFilm[7] offizielle Musikvideos gedreht.

2012 kehrte Gründer und Bandleader Tor Abyss in seine Heimat nach Deutschland zurück. Zwei Jahre später löste er die immer noch in London ansässige Band auf, um in seiner neuen Heimatstadt Hamburg einen Neuanfang zu wagen.

Lucifer Star Machine wurde im Herbst 2014 in Hamburg neu aufgestellt, mit einer erstmals gesamtdeutschen Besetzung.,[8] Die erste Veröffentlichung mit der neuen Combo war die Single Eat Dust[9] am 12. Dezember 2015 durch die deutsche Plattenfirma Wolverine Records als 7-Zoll-Schallplatte und Download.[10] Regie bei dem begleitenden Musikvideo führte Dirk Behlau von Beastwood Films[11] bekannt durch seine Arbeit mit Sick of It All, Meteors, Leningrad Cowboys, The Creepshow und V8 Wankers.[12]

Eine weitere 7-Zoll-Vinyl-Single mit dem Titel Your Love Remains wurde von dem amerikanischen Label Self Destructo Records im Sommer 2016 veröffentlicht.[13] Die B-Seite ziert eine Cover-Version des Tracks Breakdown, der amerikanischen Punkrock/Melodic-Hardcore-Band Youth Brigade.[14] Auch zu Your Love Remains wurde ein Musikvideo gedreht. Es wurde wieder die Londoner Kreativagentur GVFilm verpflichtet. Drehort war diesmal Hamburg. Stilistisch und filmtechnisch lehnte man sich an Grindhouse-Produktionen der 70er und 80er Jahre an.[15]

Im gleichen Zuge veröffentlichte Self Destructo Records erneut das Album Rock'n'Roll Martyrs als erweiterte Version mit zwei Bonustracks als Download.[16][17]

2018 wurde von der kanadischen Plattenfirma Gods Candy Records die EP Evil Blood als 10-Zoll-Lathe-Cut-Picture-Disc veröffentlicht. Diese war auf 50 Stück limitiert und für Promotionszwecke vorgesehen. Die EP sollte von Gods Candy an Halloween 2018 als 7-Zoll-Schallplatte veröffentlicht werden, was aber nicht geschah. Von der Plattenfirma gab es keine Stellungnahme.[18]

Die Gruppe spielte 2019 beim Wacken Open Air, wo auch Gruppen wie Body Count, Slayer, Rose Tattoo und Airbourne auf der Besetzungsliste standen.[19][20]

Im Dezember 2019 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag mit der schwedischen Plattenfirma The Sign Records, die das vierte Album der Band mit dem Titel The Devil's Breath am 3. April 2020 weltweit veröffentlichte.[21] Die Platte wurde digital, als Digipak CD, Vinyl in drei verschiedenen Farbausführungen und als limitierte Deluxe-Ausführung mit Klappcover und Splatter-Vinyl veröffentlicht.[22]

Diskografie[23][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Fire In Your Hole (Noisemaker Records) CD
  • 2009: Street Value Zero (Nicotine Records / Tornado Ride Records) CD/LP
  • 2013: Rock’n’ Roll Martyrs (I Sold My Soul Media) CD/Digital
  • 2016: Rock'n'Roll Martyrs + 2 Bonustracks (Self Destructo Records) Digital
  • 2020: The Devil`s Breath (The Sign Records) CD/LP/Deluxe LP/Digital [24]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Death Baby (Black Tongue Records) 7-Zoll-Vinyl
  • 2015: Eat Dust (Wolverine Records) 7-Zoll-Vinyl
  • 2016: Your Love Remains (Self Destructo Records) 7-Zoll-Vinyl
  • 2020: The Void (The Sign Records) Digital
  • 2020: Baby, When You Cry (The Sign Records) Digital

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Evil Blood (Gods Candy Records) 10-Zoll-Lathe-Cut-Picture-Disc

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Drink, Fight, Fuck, Vol. 4 (Cockroach Records / Zodiac Killer Record)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ABOUT. In: www.luciferstarmachine.com. Abgerufen am 26. April 2016.
  2. Lucifer Star Machine – Death Baby. In: Discogs. Abgerufen am 26. April 2016.
  3. Lucifer Star Machine – Fire In Your Hole. In: Discogs. Abgerufen am 26. April 2016.
  4. Lucifer Star Machine – Street Value Zero. In: Discogs. Abgerufen am 26. April 2016.
  5. Andy Brook. (Nicht mehr online verfügbar.) In: carshalton.ac.uk. Archiviert vom Original am 26. April 2016; abgerufen am 26. April 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/carshalton.ac.uk
  6. Gaz E: Tor Abyss – Lucifer Star Machine – Uber Rock Interview Exclusive. In: Über Röck-Kick Ass Rock N Roll. Abgerufen am 26. April 2016 (amerikanisches Englisch).
  7. Work. In: GVFILM. 26. August 2013, abgerufen am 3. Mai 2016 (amerikanisches Englisch).
  8. Lucifer Star Machine & CNE – Hamburgtipps – Zeit Online. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Veranstaltungen. 27. Juli 2015, archiviert vom Original am 26. April 2016; abgerufen am 26. April 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blog.zeit.de
  9. Lucifer Star Machine – Eat Dust. In: Discogs. Abgerufen am 26. April 2016.
  10. RingMaster: Lucifer Star Machine – Eat Dust. In: The RingMaster Review @ Zykotika. 4. Januar 2016, abgerufen am 26. April 2016.
  11. Projects. In: BEASTWOOD FILMS. Abgerufen am 2. Mai 2016.
  12. [1]
  13. Lucifer Star Machine. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.shopselfdestructo.com. Archiviert vom Original am 3. August 2016; abgerufen am 3. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.shopselfdestructo.com
  14. Lucifer Star Machine. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.shopselfdestructo.com. Archiviert vom Original am 3. August 2016; abgerufen am 3. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.shopselfdestructo.com
  15. Lucifer Star Machine ‘Your Love Remains’ promo video. 8. Juni 2016, abgerufen am 3. August 2016 (amerikanisches Englisch).
  16. Rock 'n' Roll Martyrs by Lucifer Star Machine on Apple Music. In: iTunes. Abgerufen am 3. August 2016.
  17. Ox-Fanzine: Interviews & Artikel: LUCIFER STAR MACHINE :: ox-fanzine.de. In: www.ox-fanzine.de. Abgerufen am 26. April 2016.
  18. Max Motherfucker: LUCIFER STAR MACHINE im Interview. 29. März 2020, abgerufen am 21. April 2020 (deutsch).
  19. DrollBikes, Music, Alcohol, Anarchy Also books, gigs: Review: Lucifer Star Machine ” The Devil’s Breath” [The Sign Records]. In: ANTICHRIST Metalzine. Abgerufen am 21. April 2020 (amerikanisches Englisch).
  20. 26 neue Bands für das Wacken Open Air 2019! Abgerufen am 21. April 2020 (deutsch).
  21. Lucifer Star Machine – Devil’s Breath – Out April 3rd. In: R o c k 'N' L o a d. 22. März 2020, abgerufen am 21. April 2020 (britisches Englisch).
  22. The Devil's Breath, by Lucifer Star Machine. Abgerufen am 21. April 2020.
  23. Lucifer Star Machine. In: Discogs. Abgerufen am 26. April 2016.
  24. Hans Dadaniak: Hellfire Magazin. Hellfire Magazin, 3. April 2020, abgerufen am 21. April 2020.