Luis de Guardafía

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Luis de Guardafía war der letzte indigene Herrscher der Kanarischen Insel Lanzarote, welche sich damals das Königreich Titeroygatra nannte. Er gehörte zum Volk der Guanchen, die dort vor der spanischen Eroberung, die im 15. Jahrhundert stattfand, lebten.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guardafía war der Sohn der wohl unehelichen Tochter Icó des Königs Zonzamas und ihrem Ehemann Guanarame. Guardafías Tochter hieß Teguise und gab der zeitweiligen Hauptstadt Lanzarotes ihren Namen. Teguise heiratete Jean de Béthencourts Neffen Maciot de Béthencourt. Der Eroberer Jean de Béthencourt einigte sich 1402 friedlich mit Guardafía und baute mit ihm in der Rubicón-Ebene eine Festung. Allerdings nutzte Béthencourt diesen Frieden aus, um unter anderem die Nachbarinsel Fuerteventura einzunehmen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reisenegger, Veronica: Lanzarote, 2006, DuMont Reiseverlag, ISBN 3770160274, S. 41f.
  • Hooton, Earnest Albert: Ancient Inhabitants of the Canary Islands, 1925, Peabody Museum of Harvard University, S. 72
  • Gravier, Gabriel;Béthencourt, Jean de: Le Canarien: livre de la conquête et conversions des Canaries (1402–1422)... : publié d'après le ... 1874, Société de l'histoire de Normandie S. 10, 23
  • Vieira y Clavijo, José de: Noticias de la historia general de las islas de Canaria,1772, Blas, Román
  • Stevens, George Alexander: The Beauties of All Magazines Selected for ..., 1764, T. Waller, S. 66