Lulu & die Einhornfarm

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Lulu & die Einhornfarm
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
Genre(s) Deutschpunk
Gründung 2013
Website Facebook
Aktuelle Besetzung
Luise „Lulu“ Fuckface
Gitarre
Philip Vesper
Thomas Echelmeyer
Fabian G. Knoff

Lulu & die Einhornfarm ist eine deutsche Punkband aus Berlin, die seit 2013 besteht. Es handelt sich um ein Seitenprojekt von Luise Fuckface, der Sängerin von The toten Crackhuren im Kofferraum (T.C.I.K.).

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lulu & die Einhornfarm gründeten sich 2013. Es handelt sich dabei um ein Projekt von Luise Fuckface, der Sängerin der Electropunk-Band The toten Crackhuren im Kofferraum, das diese zusammen mit Gitarrist Philip Vesper, Bassist Thomas Echelmeyer und Schlagzeuger Fabian G. Knoff betreibt. Im gleichen Jahr erschien das erste Video Ich bin so verliebt über YouTube. Außerdem folgte das Album Ihhh, hier riechts nach Lulu, das als zweite CD dem Album Mama ich blute von T.C.I.K. beigelegt wurde.[1]

2016 erschien schließlich ihr eigentliches Debütalbum Ihr seid alle scheiße über Bakraufarfita Records. Dafür wurden auch sieben Songs von Ihhh, hier riechts nach Lulu zweitverwertet.[2] Linus Volkmann wählte das Album zusammen mit Abays Everything’s Amazing and Nobody Is Happy zum „Record of the Week“ im Kaput-Mag.[3]

Musikstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lulu & die Einhornfarm spielen harten deutschsprachigen Punkrock, der sich an ähnlichen Bands mit weiblichen Sängern wie Hans-A-Plast oder Östro 430 orientiert. Diese Bands standen auch textlich Pate, wobei hier auch die Neonbabies zu erwähnen wären. Dabei nimmt Luise Fuckface die Rolle einer „prollig angesoffenen Hartz-4-Braut“ ein.[3] Textlich behandelt werden so Themen wie Alkohol, Sex und Liebe, wobei auch politische Songs auf dem Album vertreten sind, die sich unter anderem gegen Spießbürger und Nazis richten. Dazu kommen Riffs aus dem Bereich des Noise-Rocks, wie sie zum Beispiel Mudhoney, die Cosmic Psychos oder Lunachicks spielen.[1][2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben
  • 2013: Ihhh, hier riechts nach Lulu (CD-Beilage zum Album Mama ich blute von The toten Crackhuren im Kofferraum, Destiny Records)
  • 2016: Ihr seid alle scheiße (Bakraufarfita Records)
Singles
  • 2016: Wenn man morgens aufwacht (Download, Bakraufarfita Records)
Videos
  • 2016: Deutschland du Opfer!
  • 2016: Wenn man morgens aufwacht
  • 2016: Ihr seid alle scheiße

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b LULU & DIE EINHORNFARM - "Iiih hier riechts nach Lulu". Moloko Plus, 13. Juli 2013, abgerufen am 201706-16.
  2. a b Karsten Conform: LULU UND DIE EINHORNFARM - ihr seid alle scheiße. Ramtatta, abgerufen am 16. Juni 2017.
  3. a b Linus Volkmann: Records of the week: Abay “Everything’s Amazing And Nobody Is Happy” – Lulu & die Einhornfarm “Ihr seid alle scheiße”. Kaput Mag, 25. Juli 2016, abgerufen am 16. Juni 2017.