Lutefisk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Lutefisk am 17. Mai

Lutefisk (dänisch ludfisk oder ludefisk, deutsch ‚Laugenfisch‘, finnisch lipeäkala, norwegisch lutefisk, isländisch lútfiskur, schwedisch lutfisk) ist ein traditionelles nordisches Fischgericht. Es ist eine Weiterverarbeitung des Trockenfisches. Lutefisk ist ein typisches Weihnachtsessen.[1]

Lutefisk ist ein in einer Lauge aus Buchen- oder Birkenasche (heute wird meist Ätznatron benutzt) gewässerter Trockenfisch, in der Regel Kabeljau. Bei dieser Rehydrierung nimmt der Trockenfisch eine gelatinöse Konsistenz an. Der Fisch wird anschließend gespült und zubereitet. Serviert wird der Lutefisk mit gekochten Kartoffeln, Erbsenpüree, Fladenbrot, gebratenem Speck, Pfeffer und zerlassener Butter sowie reichlich Aquavit.[1][2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lutefisk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Alan Eaton Davidson: The Oxford Companion to Food. Hrsg.: Tom Jaine. 3. Auflage. Oxford University Press, New York 2014, ISBN 978-0-19-104072-6, Stichwort „lutefisk“.
  2. Elke Wittich: Tötet jede Geschmacksknospe. In: taz. 14. Dezember 2004, S. 20 (taz.de [abgerufen am 12. Mai 2019]).