Maischkrücke

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Der heilige Arnulf von Soissons (links) mit Bierkrücke, Darstellung aus dem 15. Jahrhundert.

Die Maischkrücke[1][2][3] (auch Bierkrücke,[4] Maischscheit[3] oder Maischegabel[5]) ist ein historisches Werkzeug, mit dem beim Bierbrauen die Maische im Bottich umgerührt wurde. Beim Maischen wird Braumalz unter ständigem Rühren mit Wasser vermischt und erhitzt. Während seit der Zeit der Industrialisierung in der Regel maschinelle Verfahren eingesetzt werden, musste die dickflüssige Maische früher von Hand gerührt werden.

Ikonografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Maischkrücke erscheint häufig in Zunftzeichen der Brauer und Mälzer.[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maischkrücken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Friedrich Hinterberger: Lehrbuch der technischen Chemie für Ober-Realschulen. Band 3. Braumüller, Wien 1857, S. 436.
  2. Meischkrücke. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 4: Forschel–Gefolgsmann – (IV, 1. Abteilung, Teil 1). S. Hirzel, Leipzig 1878 (woerterbuchnetz.de).
  3. a b Franz Schönfeld: Handbuch der Brauerei und Mälzerei. Band 3. P. Parey, 1931, S. 133 f.
  4. Bierkrücke. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 1: A–Biermolke – (I). S. Hirzel, Leipzig 1854 (woerterbuchnetz.de).
  5. Peter Eichhorn: Von Ale bis Zwickel. Das ABC des Bieres. Grebennikov, 2011, S. 28.
  6. Ausschankzeichen auf schlenkerla.de