Mammillaria muehlenpfordtii

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Mammillaria muehlenpfordtii
Mammillaria muehlenpfordtii

Mammillaria muehlenpfordtii

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria muehlenpfordtii
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria muehlenpfordtii
C.F.Först.

Mammillaria muehlenpfordtii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den deutschen Mediziner und Kakteenforscher aus Hannover Friedrich Mühlenpfordt.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria muehlenpfordtii ist eine sukkulente kugelige Pflanze mit eingesenkten Scheitel, die sehr schnell zu dichotomischer Teilung neigt. Ältere Pflanzen bilden oft große Pflanzenhaufen. Die Warzen sind grau-grün und kegelförmig und mit herabhängende Borsten besetzt. Die Axillen sind mit zahlreichen, fein weißen Borsten besetzt, die in der Blühzone stärker wollig werden. Mindestens 30–50 weiß bis weißlichgelbe, 4 mm lange Randdornen werden mit 2 bis 6 aufrechten Mitteldornen gekrönt. Die Farbe der Mitteldornen variiert sehr stark zwischen gelblich bis braun und grau, und einer Länge zwischen 2 und 40 mm.

Die Blüten erscheinen wie bei allen Mammillarien im Kranz. Sie sind karminrot und erreichen eine Größe wie auch Durchmesser von 1,5 cm. Die langen Früchte sind leuchtend rot. Die Samen sind braun.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria muehlenpfordtii ist in den mexikanischen Bundesstaaten Guanajuato, Querétaro und San Luis Potosí beheimatet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1847 durch Carl Friedrich Förster.[2] Synonyme sind Mammillaria celsiana Lem. (1839, nom. illeg. ICBN-Artikel 53.1) und Mammillaria neopotosina R.T.Craig (1954).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 159.
  2. Carl Friedrich Förster: Beschreibung einiger neuen Cacteen. In: Allgemeine Gartenzeitung. Band 15, Nummer 7, 1847, S. 49–50, (online).
  3. Mammillaria muehlenpfordtii in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Gómez-Hinostrosa, C., Sánchez, E., Guadalupe Martínez, J. & Bárcenas Luna, R., 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria muehlenpfordtii – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien