Mammillaria phitauiana

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Mammillaria phitauiana
Mammillaria phitauiana (5761744669).jpg

Mammillaria phitauiana

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria phitauiana
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria phitauiana
(E.M.Baxter) Werderm. ex Backeb.

Mammillaria phitauiana ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton phitauiana verweist auf die US-amerikanische Studentenverbindung Phi Kappa Tau der der Erstbeschreiber Edgar Martin Baxter angehörte.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria phitauiana wächst von der Basis her sprossend und bildet dabei kleine Gruppen aus. Die zylindrisch geformten Triebe sind graugrün. Sie werden bis zu 25 Zentimeter hoch mit einem Durchmesser von 3 bis 6 Zentimeter. Die Wurzeln sind strangartig angeordnet. Die konisch geformten von der Basis her vierseitigen Warzen sind gekielt und ohne Milchsaft. Die Axillen sind mit zirka 20 Borsten besetzt. Die 4 Mitteldornen sind gerade, weiß mit dunkler Spitze und nur 4 bis 6 Millimeter lang. Im Jugendstadium wurde häufig ein gehakter Mitteldorn beobachtet. Die 24 Randdornen sind weiß und borstenartig. Sie sind 4 bis 12 Millimeter lang.

Die weißen Blüten sind 1,2 bis 1,5 Zentimeter im Durchmesser groß und ebenso lang. Die kugeligen oder keuligen Früchte sind rot und bis zu 1 Zentimeter lang. Sie enthalten schwarze Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria phitauiana ist im mexikanischen Bundesstaat Baja California Sur verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1931 als Neomammillaria phitauiana durch Edgar Martin Baxter.[2] Curt Backeberg stellte die Art noch im gleichen Jahr zu Mammillaria.[3] Synonyme von Mammillaria phitauiana (E.M.Baxter) Werderm. ex Backeb. sind Mammillaria dioica f. phitauiana (E.M.Baxter) Neutel. (1986), Cochimea phitauiana (E.M.Baxter) Doweld (2000), Mammillaria verhaertiana Boed. (1912), Chilita verhaertiana (Boed.) Orcutt (1926), Ebnerella verhaertiana (Boed.) Buxb. (1951) und Mammillaria dioica f. verhaertiana (Boed.) Neutel. (1986).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[4]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 184.
  2. Cactus and Succulent Journal, Jg. 2 (1931), S. 471, ISSN 0007-9367.
  3. Curt Backeberg: Neue Kakteen, Jagden, Arten, Kultur. Trowitsch Verlag, Frankfurt/Oder 1931, S. 96.
  4. Mammillaria phitauiana in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: León de la Luz, J.L., Hernández, H.M. & Gómez-Hinostrosa, C., 2012. Abgerufen am 24. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria phitauiana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien